Unimog-Club Gaggenau gewinntmehr als 200 Mitglieder hinzu

Badisches Tagblatt vom 14.11.2011

Bürgermeister Robert Wein hieß den Club in Bischweier willkommen: Man sei stolz auf den größten Verein der Gemeinde, der immerhin "doppelt so viel Mitglieder wie Einwohner" habe.

Schnepf blickte auf das vergangene Vereinsjahr, das von Jubiläen geprägt gewesen sei. Höhepunkte seien die Veranstaltung "60 Jahre Unimog", das größte Mercedes-Benz-Treffen aller Zeiten Ende August in Berlin-Tempelhof anlässlich des 125-jährigen Automobiljubiläums und das Jahrestreffen in den Niederlanden gewesen. Das "Unimog-Heft'l" sei das Bindeglied zu den vielen Regionalgruppen. Schnepfs persönliches Fazit: "Wir hatten Arbeit ohne Ende und das ging teilweise richtig an die Substanz." Das müsse sich im kommenden Jahr ändern.

Schriftführer Andreas Rödler präsentierte erfreuliche Mitgliederzahlen: Der Verein habe zum Ende des vergangenen Berichtsjahrs 6031 aktive Mitglieder gezählt, 2010 seien es noch 5821 gewesen. Die Kassenprüfer Edgar Rost und Paul Westermann attestierten der Vorstandschaft vorbildliche Arbeit und empfahlen deshalb die Entlastung - aber eben erst auf der nächsten Jahreshauptversammlung.

Ehrenpräsident Michael Wessel wies auf die Spendenaktion "Unimog für Peru" der Unimog-Community hin. Mit den gesammelten Geldern soll ein Unimog für "schwierige Transportaufgaben" in einem Kinderdorf in den peruanischen Anden gekauft werden.

Bei der Vorschau auf das Jahr 2012 wies Schnepf auf die Messen "Techno Classica" und "Retro Classics" Ende März, das Jahrestreffen des UCG im September und die Mitgliederversammlung am 17. November hin. Dann präsentierte er den neuen Chefredakteur des Club-Magazins "Unimog-Heft'l", Michael Endres, der die Nachfolge von Carl-Heinz Vogler antreten wird.

Endres stellte sich den Mitgliedern des UCG humorvoll als "ebenfalls vom Unimog-Virus" Infizierter vor. Schon in der Kindheit habe er sich angesteckt, als sein Vater ihm berichtete, dass der Unimog "sich senkrecht an der eigenen Seilwinde hochziehen kann". Im Jahr 2000 habe er sich seinen lang gehegten Traum vom ersten eigenen Unimog erfüllt.

Er werde nicht in die Fußstapfen von Carl-Heinz Vogler treten, "die sind mir nämlich eindeutig zu groß". Trotzdem solle im "Unimog-Heft'l" ein Mehrwert für die Mitglieder geschaffen werden - in Form von Reportagen, technischen Kniffen, Reiseberichten und vor allem fundiertem Unimog-Fachwissen.