Daimler unterstützt Bevölkerung in Flutgebieten

Daimler unterstützt Bevölkerung in Flutgebieten

  • Daimler stellt seit Freitag hochgeländegängige Mercedes-Benz Unimog und Sonderfahrzeuge zur Unterstützung der regionalen Rettungskräfte bereit
  • Daimler spendet 1 Mio. Euro für schnelle und direkte Hilfe
  • Spende geht an das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk
  • Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG: „Wir sind tief betroffen von den Nachrichten und Bildern, die uns derzeit aus den Hochwasserregionen erreichen. Die Daimler AG spendet 1 Mio. Euro als Soforthilfe und Beitrag zur Linderung der akuten Not.“

 

Stuttgart/Wörth/Düsseldorf – Die Daimler AG hilft den Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und weiteren Regionen, die durch die Flutkatastrophe in Not geraten sind.

Seit Freitag stellt Daimler hochgeländegängige Mercedes-Benz Sonderfahrzeuge zur Verfügung, um die Rettungsteams im Einsatz zu unterstützen. Bereits am Freitagabend starteten erste Unimogs vom Mercedes-Benz Werk Wörth aus in das rheinland-pfälzische Krisengebiet. Die Fahrzeuge fahren im Verbund mit schwer geländegängigen Fahrzeugen der regionalen Feuerwehren über unwegsames Gelände zu den Einsatzorten.

Das Unternehmen spendet zudem 1 Mio. Euro direkt an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW). Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG: „Unser Mitgefühl gilt den Menschen in den Katastrophengebieten. Wir sind tief betroffen von den Nachrichten und Bildern, die uns derzeit aus den Hochwasserregionen erreichen. Die Daimler AG spendet 1 Mio. Euro als Soforthilfe und Beitrag zur Linderung der akuten Not.“ Das Geld wird vor Ort eingesetzt, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und einen Beitrag zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete zu leisten.

Daimler stellt zudem Beschäftigte in den Krisengebieten frei, die selbst betroffen sind oder sich beim Technischen Hilfswerk und den freiwilligen Feuerwehren engagieren.

Weitere Hilfsmaßnahmen in den verschiedenen Hochwasserregionen bereitet Daimler in Abstimmung mit den regionalen und lokalen Behörden und Einsatzleitungszentren vor.

Die Daimler AG hat in den besonders betroffenen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verschiedene Standorte und beschäftigt dort mehr als 23.000 Menschen (Rheinland-Pfalz: ca. 13.500; Nordrhein-Westfalen: ca. 9.700). Unter anderem liegt das größte Lkw-Montagewerk von Mercedes-Benz Trucks in Wörth am Rhein, Rheinland-Pfalz. In Nordrhein-Westfalen produziert Daimler unter anderem Vans im Mercedes-Benz Werk in Düsseldorf.

Quelle: Daimler.com

 

Unimog U 5023 Feuerwehr TLF 3000
Unimog U 5023 Fire Brigade TLF 3000

Flutkatastrophe in Deutschland

Liebe Mitglieder, liebe Regionalbeauftragte, liebe Unimog-Freunde,

die Bilder der letzten Tage, die uns alle erreichen sind sehr erschütternd und lassen alle aufhorchen. Wir sehen die Not, die überall in den Katastrophengebieten nach der Flut herrscht und haben das Bedürfnis, zu helfen.

Wir haben uns mit den Versicherungen und Freunden aus der Verwaltung, sowie UCG-Mitgliedern, die vor Ort sind, unterhalten. Der Versuch, direkt mit der Krisenleitung in Kontakt zu kommen, war bisher nicht erfolgreich.

Den Hinweis, den wir bekommen haben, ist etwas ernüchternd. Wir als Verein können nicht direkt helfen und Mitglieder zur Unterstützung in die Krisenregion schicken, das lässt unsere Satzung als gemeinnütziger Verein mit dem Satzungszweck „Erhaltung und Restau­rierung von Unimog mit land- und forstwirtschaftlichen sowie sonstigen Zusatzgeräten“ nicht zu. Das bedeutet, dass wir auch keine Absicherung von Mensch und Maschine im Falle eines Schadens haben.

Die Lage vor Ort ist nach neuesten Meldungen, dass Helfer zum Säubern und Aufräumen benötigt werden, Fahrzeuge sind nicht erforderlich.

Diejenigen, die helfen wollen, können das auf eigenes Risiko und Kosten tun und sollten sich im Vorfeld bei Feuerwehr, THW oder sonstiger Hilfsorganisation in Verbindung setzen, um abzustimmen, wo und wie Hilfe benötigt wird. Beim Einsatz des eigenen Fahrzeugs wäre ebenfalls ratsam, sich mit seiner Versicherung abzustimmen, ob die Vollkaskoversicherung mögliche Schäden übernimmt.

Von unserem Unimog-Museum sind bereits drei Unimog im Einsatzgebiet und unterstützen dort die Aufräumarbeiten.

Wer auf jeden Fall etwas tun möchte, kann auf ein Spendenkonto eines der Hilfsorganisationen einzahlen, denn zur Zeit wird eher Geld als Sachspenden oder persönliche Unterstützung benötigt.

Wir sind in Gedanken bei allen Betroffenen und trauern mit den Angehörigen, die ihre Lieben durch diese Katastrophe verloren haben.

Im Namen des gesamten Vorstandes

Rainer Hildebrandt, 1. Vorsitzender

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28 Jahre Unimog-Club Gaggenau

Am 15.05.1993 wurde der Unimog-Club Gaggenau gegründet. Schon sehr früh wurde ebenso die Clubzeitschrift ins Leben gerufen und ist bis heute einer der wichtigsten Bestandteile im Clubleben.

Unimog-Treffen 18.-20. Juni in Südtirol

Südtiroler UNIMOG-Treffen

Produktionsjubiläum vor 10 Jahren: 50.000 Unimog aus Gaggenau

Vor 60 Jahren, am 12. Mai 1961,  wurde der 50.000ste Unimog montiert

Zu Jahresbeginn 1951 zog die Unimog-Mannschaft von Göppingen in das damalige Lastwagen-Werk von Daimler-Benz in Gaggenau um. Ende Mai 1951 liefen bereits die ersten Unimog vom Band. Und 10 Jahre später, am 12. Mai 1961 wurde der 50.000ste Gaggenauer Unimog auf das Montageband gelegt. Es war ein Unimog 411, der noch auf dem Montageband von mehreren Mitarbeitern aufwändig geschmückt wurde.

Mitarbeiter zieren den 50.000. Unimog

Die Übergabe an einen Kunden aus Frankreich, der bereits mehrere Unimog in seinem Fuhrpark hatte, erfolgte dann in feierlichem Rahmen im Kreis der Mitarbeiter durch Werkleiter Dr. Carl-Heinrich Jahr in Beisein von Chefkonstrukteur Heinrich Rößler. Auch leitende Herren der französischen Unimog-Vertretung waren zu diesem Anlass nach Gaggenau gekommen.

Der Technische Werkleiter, Dr. Carl-Heinrich Jahr, übergibt den Unimog an den Kunden. Rechts der Chefkonstrukteur Heinrich Rößler

Die Mitarbeiter sind stolz auf ihren 50.000. Unimog

Auch die Führungskräfte der Produktion lassen sich mit dem Jubiläums-Unimog ablichten

04. – 06. Juni 2021: Treffen des Unimog Club Italia in Buscate

 

Ein Lichtblick im Corona-Tunnel: Unsere italienischen Freunde vom UCI haben grünes Licht bekommen, ihr jährliches Treffen durchführen zu können. Das Treffen findet vom 04. – 06. Juni 2021 in Buscate (in der Nähe von Mailand) statt.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die aktuellen Corana-bedingten Einreise- und Ausreisebestimmungen zu beachten sind. Da nur eine limitierte Anzahl an Teilnehmern genehmigt wurde, empfehlen wir eine schnellstmögliche Anmeldung bis spätestens 30.05.2021. Das ausgefüllte Anmeldeformular sowie alle anderen Fragen richten Sie bitte an info@unimogclubitalia.it

Download alle Informationen und Programm in deutscher Sprache
Download Anmeldung in Deutsch BUSCATE 2021

Download all information & Program BUSCATE 2021
Download Registration Form  in english BUSCATE 2021 

Das übliche Jahrestreffen des Unimog Club Italia wird 2021 in der Gemeinde Buscate stattfinden, und zwar von Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Juni. Das Treffen wird sich im Basislager auf dem Messegelände der Gemeinde in der Via dei Campacci abspielen, das am Freitag, den 4. Juni ab 14:00 Uhr seine Türen öffnen wird.

Es gibt zwei Fahrgebiete: im Basislager, wo die Fahrzeuge geparkt werden und die sozialen Aktivitäten und die Unterhaltung stattfinden, und im Steinbruch Buscate, wo die Fahrprüfungen und die Offroad-Kurse für Mitglieder, Sympathisanten und den Zivilschutz stattfinden werden.

ACHTUNG! Die Adresses das Basislagers hat sich geändert! Mehr Informationen gibt es hier: Änderungen der Adresse

 

Die Unimog-Fahrzeuge der Teilnehmer werden im Inneren des Basislagers geparkt, das durch ein Gitter geschützt ist und zu dem der Zugang durch überwachte Tore erlaubt ist. Die Struktur ist mit Toiletten ausgestattet und es werden Duschen zur Verfügung gestellt. Das Zelten wird innerhalb des Camps erlaubt sein.

Die Hauptzufahrt in der Via dei Campacci ist geöffnet und wird während der gesamten Dauer der Veranstaltung besetzt sein.

Es wird einen Catering-Service geben, der die Möglichkeit bietet, am Freitag und Samstag zu Abend zu essen und am Samstag und Sonntag zu frühstücken. Das Mittagessen wird im Steinbruch eingenommen.

Für diejenigen, die in den Unterkünften in der Umgebung übernachten möchten, haben wir eine Vereinbarung mit dem Hotel „Scià auf Martin“ und dem Bed & Breakfast „Lo Stallone“ getroffen, die sich nur wenige Meter entfernt befinden.

Angrenzend an das Basislager befindet sich der Tigros-Supermarkt, nützlich für diejenigen, die ihre Einkäufe erledigen müssen.

Um die höchste Sicherheit zu gewährleisten, wird ein Team von (spezialisierte Sanitäter) zur Verfügung stehen, um schnelle Abstriche für den Covid-Nachweis durchzuführen. Der Service ist gegen Zahlung, dank der mit dem Club getroffenen Vereinbarung aber zu sehr ermäßigten Preisen.

Die Verfahren, die im geltenden DPCM vorgesehen sind und auf die Regeln zur sozialen Distanzierung und zum Anti-Covid verweisen, werden in Kraft sein.

Im Basislager werden die theoretischen Kurse als Vorbereitung für die praktischen Aktivitäten abgehalten, die in der Cava Campana in Buscate durchgeführt werden, wo ein Offroad-Parcours für diejenigen eingerichtet wird, die bereits Erfahrung im Gelände haben, und ein zweiter Parcours für diejenigen, die an den Fahrkursen teilnehmen werden.

Da Ausbildung und soziales Engagement zwei der Aufgaben unseres Clubs sind, haben wir beschlossen, den Zivilschutzgruppen die Möglichkeit zu bieten, an den Kursen teilzunehmen, mit dem Ziel, sie einige Bedingungen erleben zu lassen, die im Falle eines echten Notfalls auftreten können.

 

Das allgemeine Programm

Die Öffnung der Tore findet am frühen (Freitagnachmittag) statt, einem Tag, an dem es außer der Registrierung der Teilnehmer und einem Moment der Aggregation keine besonderen Aktivitäten geben wird. Um 20:00 Uhr findet das Abendessen statt.

Die eigentlichen Aktivitäten beginnen am Samstagmorgen um 07:00 Uhr mit dem Frühstück.

Das Sekretariat wird um 08:30 Uhr mit der offiziellen Eröffnung der Anmeldungen und der Einfahrt der ankommenden Fahrzeuge in das Feld aktiviert.

Von 09:30 bis 10:00 Uhr findet die Sicherheitseinweisung für alle diejenigen statt, die im Steinbruch fahrer werden, einschließlich derjenigen, die am Fahrkurs teilnehmen werden. Am Ende wird die Gruppe, die sich auf der freien Strecke bewegt, unter Anleitung eines unserer Teamleiter in den Steinbruch fahren.

Von 10:00 bis 11:30 Uhr findet der theoretische Kurs des Off-Road-Fahrens statt, der von unseren Instruktoren abgehalten wird. Am Ende begibt sich die Gruppe in den Steinbruch, um mit dem praktischen Teil zu beginnen (geplant für den Nachmittag).

Von 12:30 bis 14:00 Uhr gibt es die Möglichkeit, im Steinbruch zu Mittag zu essen: Es wird ein Ad-hoc- Service vor Ort eingerichtet.

Von 14:00 bis 18:00 Uhr findet der praktische Teil des Fahrtrainings statt und gleichzeitig können Sie auf der freien Strecke fahren. Um 18:00 Uhr erfolgt die Rückkehr zum Basislager.

Von 18:00 bis 20:00 Uhr bleibt Zeit zum Entspannen vor dem Abendessen.

Das Programm für den Sonntag ist im Wesentlichen dasselbe wie das vom Samstag mit der Besonderheit, dass die Fahrkurse hauptsächlich den Fahrern der anwesenden Zivilschutzgruppen gewidmet sein werden. Die Aktivitäten im Steinbruch enden jedoch um 17:00 Uhr, mit der Aushändigung der Fahrscheine an die Teilnehmer.

Für diejenigen, die nicht an den Aktivitäten im Steinbruch interessiert sind, haben wir ein Programm mit Besichtigungen interessanter Orte in der Umgebung vorbereitet (von Museen bis zu Villen und Bauernhöfen). Da im Moment der Status der Wiedereröffnung dieser Attraktionen nicht klar ist, werden wir Ihnen die Details später mitteilen.

Freitag 04

Öffnung der Registrierungen und Einfahrt der Fahrzeuge und Gäste. Kostenloses Mittagessen in lokalen Restaurants oder auf dem Feld. Abendessen frei oder vor Ort, nach Wahl der Teilnehmer. Abendliche Unterhaltung auf dem Feld.

Samstag 05

Abschluss der Registrierung.
Frühstück auf dem Feld nach Ermessen.
Beginn der Aktivitäten (*):
– Allgemeine Sicherheitseinweisung,
– Theoretischer Off-Road-Fahrkurs,
– Transfer zum Steinbruch auf der freien Übungsstrecke.
– Kostenlose Besuche von sehenswürdigen Orten, die von der Organisation vorgeschlagen werden Mittagessen im Steinbruch.
Wiederaufnahme der Aktivitäten:
– Freies Training auf der überwachten Strecke,
– Praktisches Off-Road-Fahrtraining mit unseren Instrukteuren.
Abendessen auf dem Feld.
Abendliche Unterhaltung auf dem Feld.

Sonntag 06

Feldfrühstück nach Ermessen.
Beginn der Aktivitäten:
– Allgemeine Sicherheitseinweisung,
– Theoretischer Off-Road-Fahrkurs,
– Transfer zum Steinbruch auf der freien Übungsstrecke.
– Kostenlose Besuche von sehenswürdigen Orten, die von der Organisation vorgeschlagen werden Mittagessen im Steinbruch.
Wiederaufnahme der Aktivitäten:
– Freies Training auf der überwachten Strecke,
– Praktisches Off-Road-Fahrtraining mit unseren Instrukteuren.

Ende der Veranstaltung und Abreise der Gäste.

 

“STELLE IN CAVA 2021”

Comune di Buscate (MI)
PROGRAMME OF THE ANCILLARY ACTIVITIES

On Friday, Saturday and Sunday, participants in the „Stelle in Cava“ meeting may enjoy interesting
entertainment activities ranging from driving courses to visits to important museums, representing the
history of Italian technology.
In particular, the following possibilities will be available alongside the driving courses and the rides on the
track drawn in the quarry:

Visit to Volandia Museum in Milan Malpensa

Volandia was born from the recovery of the historic Officine Aeronautiche Caproni founded in 1910 in Malpensa. A Museum dedicated to the dream of flight. A plunge into the history of aeronautics and space for an unforgettable trip that begins with the journey from Buscate to the museum via the state roads in Ticino Park. There are 11 areas inside the museum, each dedicated to a specific theme: from pioneering hotair balloon flights to the Convertiplane, a perfect fusion of horizontal and vertical flight. Many exciting settings, video rooms, an educational planetarium and a pavilion entirely dedicated to space.

 Visit to MV Agusta Museum

This Museum is a flagship for our country and tells the story of a myth born in the early twentieth century by the hand of Giovanni Agusta who, in 1907, designed and built his first aircraft, the AG1. It was a biplane glider. After the First World War and after a period at Caproni, he founded the ‘Giovanni Agusta Aeronautical Construction’. At the end of the Second World War, Agusta dedicated itself to the motor vehicle sector. Today the company, in collaboration with Westland, builds rotary wing aircraft and tiltrotors under the Leonardo (formerly Finmeccanica) brand. Brushing up on the events that have taken place in recent years, we learn that Mercedes-Benz has exhibited in its museum in Stuttgart, a ‚MV 98 Vespa‘ alongside the ‚Daimler ReitwagenEinspur‘ of 1885, the first motorcycle with an internal combustion engine. Mercedes-Benz, today in collaboration with M.V. Agusta Motor wanted to add a first MV Agusta to its first bike. To reach the museum, Road-Books will be distributed so that participants can also travel individually. Entrance to the museum will take place in small groups or individually. Thanks to the special agreement established with Unimog Club Italia, it will be possible to purchase the entrance ticket for only € 1.5

Visit to ‘La Galizia’ Farmhouse

Visiting ‚La Galicia‘ farmhouse means immersing yourself in a breathtaking landscape, rich in history and which
stimulates strong emotions. The area wasan ancient sand quarry adjacent to the Naviglio. It tells the story of the boats that, thanks to an ingenious system of
canals, headed to the loading area where teams of workers loaded them dropping the sand from the high. The boats full of material left the quarry and headed to
Milan to deliver their loads. At the farmhouse, you can enjoy typical dishes and rest in a real natural oasis. The adjacent farm raises cattle, court animals and pigs and produces and sells tasty cured meats and other specialties.

 

 

 

Absage Jahrestreffen UCG 2021 in den Niederlanden

Liebe Mitglieder, liebe Unimog-Freunde,

leider müssen wir auch in diesem Jahr das Jahrestreffen absagen. Die Behörden vor Ort haben der Veranstaltung aufgrund der COVID19-Vorschriften keine Genehmigung erteilt.

 

Ein Mythos feiert Geburtstag

75 Jahre Unimog und die große Jubiläumsfahrt.

Tolles Angebot für die Mitglieder des Unimog-Club Gaggenau – jetzt noch schnell Mitglied werden.

Am 4. September 2021 feiert das ikonische Universalmotorgerät seinen 75. Geburtstag. Bewerben Sie sich jetzt für den festlichen Korso von Wörth nach Gaggenau. Der Unimog-Club Gaggenau sucht 75 starke Fahrzeuge für seine Jubiläumsflotte.

Als Mitglied des UCG schicken Sie dafür einfach bis zum 30.04.2021 eine Bewerbung mit Fotos, Fahrzeugdaten und Baumuster Ihres Unimog an die Geschäftsstelle des UCG: Eichetstraße 4, 76456 Kuppenheim, Tel. 07222 8089938 oder 0173 5672328, info@unimog-club-gaggenau.de.

Alle ausgewählten Teilnehmer werden vom UCG benachrichtigt.

75 Jahre Unimog: Am 13. März 1946 wird die Unimog-Idee öffentlich

In einer Mappe vom 13. März 1946 wird der amerikanischen Militärbehörde der Entwurf für den späteren Unimog zur Genehmigung vorgestellt. Ein Mähbalken unterstreicht die beabsichtigte friedliche Nutzung. Damit wurde vor 75 Jahren das von Heinrich Rößler entwickelte Unimog-Konzept öffentlich.

 

Die Vorgeschichte

Etwa ein halbes Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs, am 1. Dezember 1945, nimmt ein kleines Ingenieurteam in der Metallwarenfabrik Erhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd in einem bescheidenen Büro seine Arbeit auf – mit dem Ziel, ein außergewöhnliches Landgerät zu entwickeln. Das ist der Beginn der neuen „Abteilung Landwirtschaft“, deren „Kostenstelle 2010“ viele Jahre später als Typenbezeichnung für den Unimog Bedeutung bekommen soll.

Ideengeber und Chef der Gruppe ist Albert Friedrich, ehemals Leiter der Flugmotoren-Entwicklung bei Daimler-Benz. Ihm ist bewusst, dass er eine neue Herausforderung suchen muss, nachdem seitens der Amerikaner die Vorgabe im Raum steht, dass Deutschland ein Agrarland werden solle. Daher hat er schon im Juni 1945 mit ehemaligen Mitarbeitern erste Überlegungen für ein besonderes Landgerät diskutiert und anschließend eine Skizze davon zu Papier bringen lassen, die bis zu einer Vorstandspräsentation im September 1945 weiter konkretisiert wird.

Skizze des „Motorgetriebenen Universalgeräts“ für die Landwirtschaft von Albert Friedrich von September 1945 – damals noch mit dem Mercedes-Stern

 

Das Fahrzeug besitzt im Gegensatz zum damals üblichen Traktor bereits vier gleich große Räder, Allradantrieb und ein geschütztes Fahrerhaus. Friedrichs Arbeitgeber, der Vorstand von Daimler-Benz, will sich aber in Zeiten knapper Mittel vorrangig um die Wiederaufnahme der Fertigung von Personenwagen kümmern und daher diese Überlegungen nicht weiterverfolgen lassen. Der Vorstandsvorsitzende Wilhelm Haspel soll bei der Vorstellung des „Motorgetriebenen Universalgeräts“ anhand von Skizzen und einem Holzmodell sogar gesagt haben: „Wir sind eine anständige Automobilfabrik und kein Traktorenwerk!“

Glücklicherweise findet Albert Friedrich jedoch in Eduard Köhler, Mitinhaber von Erhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd, einen Förderer des Projekts. Mit dessen Unterstützung erhält Friedrich am 20. November 1945 von der amerikanischen Militärbehörde eine sogenannte „Production Order“, die es ihm gestattet, zehn der von ihm skizzierten Fahrzeuge als Prototypen zu bauen. Dies gilt als wesentliche Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme.

Im Band 2 der „Geschichten rund um den Unimog“ erinnert sich der Ingenieur Hans Zabel:

„Mit drei Mann und einer Skizze, die mit zusätzlichen technischen Daten in Deutsch und Englisch versehen war und als Unterlage für die Production Order angefertigt worden war, begannen wir. Im Dezember wurden noch zwei weitere Herren eingestellt, und es musste auch das Problem der Finanzierung gelöst werden. Wir brauchten Reißbretter, Zeichen-Utensilien und auch Geld für die bescheidene Gehaltszahlung. 400 Reichsmark war das Einheitsgehalt – für alle gleich. 100.000 Reichsmark waren von einem mit Herrn Friedrich befreundeten Fabrikanten versprochen worden.“

Bei dem von Hans Zabel genannten Freund handelt es sich um den Lederwarenfabrikanten Franz Catta aus Faurndau bei Schwäbisch Gmünd. Schmunzeln muss man heute darüber, wenn am 19. November 1945 in einem ersten Entwurf für den Gesellschaftervertrag als Zweck noch „die gemeinsame Konstruktion und der Bau neuer Maschinen für die Schuhfabrikation und für die Landwirtschaft“ genannt wird.

Weiter die Schilderung von Hans Zabel: „Um jedoch sofort anfangen zu können, haben wir zur Soforthilfe gegriffen und aus eigenen Mitteln 25.000 Reichsmark aufgebracht. Alle waren wir unter der Woche von zu Hause getrennt und wohnten in bescheidenen Privatquartieren. Daher gab es auch keine bestimmte Arbeitszeit. Sie betrug pro Tag mindestens 12 Stunden, manchmal auch bis 18 Stunden – natürlich ohne zusätzliche Bezahlung.“

Die Arbeitssituation beschreibt Hans Zabel wie folgt: „Im Dezember wurde nicht nur mit dem Konstruieren begonnen, sondern auch ohne Unterlagen in der Hand Lieferkontaktgespräche mit den wichtigsten Zulieferfirmen wie ZF Friedrichshafen, Bosch Stuttgart, Tewes Frankfurt, Gelenkwellenbau Düsseldorf, Kühler-Behr Zuffenhausen usw. geführt.“

Ein Glücksfall: Heinrich Rößler stellt Albert Friedrich seine Ideen für den spätere Unimog vor

Ein weiterer besonderer Glücksfall war dann, dass Albert Friedrich im Herbst 1945 bei einem Besuch im Daimler-Benz-Werk Untertürkheim seinen ehemaligen Kollegen Heinrich Rößler trifft, der bereits gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Überlegungen für den Bau von geländegängigen Transportfahrzeugen für Feldflughäfen angestellt hat. Zu den Aufgabenstellungen im Lastenheft gehört das Be- und Entladen von Flugzeugen, das Betanken sowie die Beförderung von Personen – und dies alles auch in schwierigem Gelände: Anforderungen also, die auf ein besonderes Fahrzeug für die Land- und Forstwirtschaft abgewandelt werden können. Und obwohl Rößler eine Anstellung auf einem Bauernhof in Radelstetten bei Schwäbisch Gmünd hat, was in dieser Notzeit viel wert ist, gelingt es, ihn für eine Mitarbeit im Entwicklungsteam zu gewinnen.

Daran erinnert sich später Heinrich Rößler kritischer als Hans Zabel: „Am 2. Januar 1946 fing also auch ich bei Erhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd an – mit großen Bedenken, denn nichts stand dort für eine solche Arbeit zur Verfügung, nicht einmal die notwendigsten technischen Unterlagen. Ich selbst hatte auch nichts Derartiges. Da ich nicht mit leeren Händen antreten wollte, hatte ich in der Weihnachtszeit 1945 – neben Kuhstall, Maschinenreparaturen, Holzhacken – ein paar Handskizzen über meine Gedanken angefertigt. Wie ich mir damals eine Konzeption für das Fahrgestell vorstellte, geht aus den beiden Skizzen hervor.

Handskizzen von Heinrich Rößler vom Dezember 1945 über eine mögliche Fahrgestellkonzeption (Abbildung aus: Heinrich Rößler, „So entstand der Unimog“, in: Miterlebte Landtechnik, Darmstadt 1981)

Bei meinem Antritt ergab sich, dass noch kein Gesamtentwurf vorlag, lediglich die Projektzeichnung von Friedrich und eine Überlegung für ein Fahrzeug mit Mittelmotor, von dem keine Zeichnung zu finden ist (Anmerkung der Redaktion: Die Zeichnung ist inzwischen aufgetaucht – siehe Skizze von September 1945). Das hat Albert Friedrich in einem Schreiben vom 10. 2. 1959 bestätigt. Es bestand bald Einigkeit darüber, dass man meinen Vorschlag einmal aufzeichnen sollte. Den ersten Gesamtentwurf hatte ich am 28. 1. 1946 fertig.“

Damit tritt an die Stelle des Motorgetriebenen Universalgeräts von Albert Friedrich ein außergewöhnliches Fahrzeug – ein wahres konstruktives Meisterwerk, das in den Folgewochen noch weitere Modifikationen erhalten soll. Hierzu wieder Heinrich Rößler: „Dabei ergab sich, dass alle vier Laufradvorgelege mit den Bremsen gleich sein konnten und dass die Blechgehäuse der Achskörper für Vorder- und Hinterachse ebenfalls gleich waren. Außerdem hatte das Fahrgestell nur vier Antriebsgelenke: zwei Doppelgelenke in den Vorderachsschenkeln und zwei Einfachgelenke in den Schubkugeln. Bei einer Spurweite von circa 1.270 Millimetern (zwei Kartoffelreihen) ergab sich zwischen dem Radkasten des linken Vorderrades und der ins Fahrerhaus hineinragenden Motorhaube ausreichend Platz für das Fußhebelwerk. Um die Eignung eines solchen völlig neuartigen Traktors möglichst schnell überprüfen zu können, gab es nur eine Möglichkeit: Die ersten Versuchsfahrzeuge mussten mit einem 1,7-Liter-Vergasermotor von Daimler-Benz (Typ M 136) und einem 4-Gang-Seriengetriebe der Zahnradfabrik Friedrichshafen ausgerüstet werden. Einen anderen geeigneten Motor, möglichst Dieselmotor, gab es nicht.“

Es stellt schon eine geniale Leistung dar, was Heinrich Rößler mit Unterstützung seiner Kollegen in nur wenigen Wochen ersinnt und zu Papier bringt. Dies wird deutlich, wenn man einmal im Detail betrachtet, was an diesem Konzept gegenüber herkömmlichen Traktoren alles neuartig ist. Rößler selbst zählt folgende Punkte auf:

  1. eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern
  2. gefederte und gedämpfte Achsen wegen der Höchstgeschwindigkeit
  3. Allradantrieb und Differenzialsperren vorn und hinten
  4. Bremsen an Vorder- und Hinterachsen
  5. Rahmenbauart ähnlich wie bei Pkw und Lkw
  6. zweisitziges Fahrerhaus mit geschlossenem Verdeck und gepolsterten Sitzen
  7. Hilfsladefläche über der Hinterachse mit 1 Tonne Tragfähigkeit
  8. Gewichtsverteilung statisch: 2/3 auf Vorderachse, 1/3 auf Hinterachse
  9. Geräteanbaumöglichkeit vorn, in der Mitte, seitlich und hinten
  10. Zapfwellenbetrieb vorn, in der Mitte und hinten

 

Eine weitere Produktionsgenehmigung wird beantragt

 

In einer Dokumentation vom 13. März 1946 werden die neuen Überlegungen zum „Universalgerät für die Landwirtschaft“ festgehalten.

Das von Heinrich Rößler konstruierte Fahrzeug hat schlussendlich nur noch wenig Ähnlichkeit mit dem Motorgetriebenen Universalgerät von Albert Friedrich, für das die Produktionsfreigabe der Amerikaner vorliegt. Daher muss das neue Konzept der Militärbehörde nochmals vorgelegt werden. Hierfür wird mit Datum vom 13. März 1946 eine umfangreiche Dokumentation zusammengestellt und am Folgetag der Militärregierung in Stuttgart präsentiert.

Bei genauer Betrachtung der Original-Mappe ist unter dem Firmenzeichen von Erhard & Söhne ein Mercedes-Stern zu erkennen. Außer dem landwirtschaftlichen Berater Erich Grass sind nur ehemalige Daimler-Mitarbeiter im Entwicklungsteam.

Eduard Köhler schreibt zur Präsentation der Mappe in einer Aktennotiz: „Der Unterzeichnete und Herr Friedrich sprachen bei Herrn Conrad einerseits wegen der Melkeimer- und Milchfilterangelegenheit vor, andererseits wurde in fünffacher Ausfertigung eine Denkschrift in englischer Sprache des Universal-Landgeräts überreicht.“

Nach einer rückblickend geradezu amüsant anmutenden Beschreibung des genauen Sitzungsverlaufs im Beisein verschiedener weiterer Antragsteller zu Themen wie dem Wiederaufbau von Mühlen oder der Herstellung von Hefe zu Nahrungsmittelzwecken schreibt Eduard Köhler weiter: „Die Akten türmen sich zu Bergen. Es werden 1000 Dinge behandelt, jedoch konnten wir in den Stunden des Wartens keinen Besucher feststellen, der mit einer endgültigen Genehmigung oder einem wirklich zufriedenstellenden Bescheid gegangen wäre.“ Und später führt er weiter aus: „Die Universal-Landmaschine hat Herr Dr. Conrad bei seinem letzten Besuch in unserem Betrieb sehr günstig aufgenommen. Es wurde in unserer Gegenwart die Firma Allgaier Uhingen sehr brüsk abgefertigt, als sie mit dem Plan eines Ackerschleppers herausrückte. Die Anspielung, dass bessere Dinge im Werden seien, war deutlich auf unser Gerät bezogen. Dr. Conrads Plan ist, unsere 5 Versuchsgeräte unter allen Umständen zu fördern, dann einen Vergleich herbeizuführen mit einer anderen Entwicklungsstelle, die ebenfalls etwas plant. Entweder wird dann das Lebensfähigere siegen, oder es wird eine konstruktive Vereinheitlichung der beiden Ideen herbeigeführt werden.“

Darstellung des späteren Unimog aus der Dokumentation vom 13. März 1946 zur Vorlage bei der amerikanischen Militärbehörde

 

Wer genau dieser Mitbewerber ist, geht auch aus weiteren Aktennotizen von Eduard Köhler nicht hervor. Albert Köhler bemerkt später zu jener Aktennotiz seines Bruders: „Führt man sich diese Situation vor Augen, dann ist es verständlich, dass damals vielfach unterstellt wurde, durch diese unbefriedigende Situation wollten die Amerikaner ein Nadelöhr schaffen und damit einen raschen Wiederaufbau Deutschlands verhindern. Bezogen auf Dr. Conrad konnte man jedoch nicht von einem „Nadelöhr“ sprechen. Als ich ihn Ende 1948 kennen lernte, wog er weit über drei Zentner und war der dickste Mann, den ich bis dahin gesehen hatte. Versuchsleiter Christian Dietrich erzählte mir, dass er Dr. Conrad bei einer Probefahrt auf einem Sofa auf der Pritsche unterbrachte, denn in das Fahrerhaus passte er nicht hinein. Sein Gesicht sei weiß gewesen, als er nach rasanter Geländefahrt wieder von der Pritsche gehoben wurde.“

Bei Erhard & Söhne wird nach der Präsentation des neuen Konzepts für das „Universalmotorgeräts für die Landwirtschaft“, für das Hans Zabel die Abkürzung „Unimog“ vorschlug,  intensiv an der Umsetzung gearbeitet. Bekanntlich kann am 9. Oktober 1946 mit dem ersten Fahrzeug – wenn auch noch ohne Fahrerhaus – mit Chefkonstrukteur Heinrich Rößler am Steuer die erste Probefahrt durchgeführt werden.

Erste Probefahrt des Prototypen U 1 am 9. Oktober 1946 mit Chefkonstrukteur Heinrich Rößler am Steuer, daneben Ingenieur Hans Zabel.

 

Wie ein Fahrtenbuch belegt, sollen noch im gleichen Monat ebenfalls erste Probefahrten mit dem parallel montierten Versuchsfahrzeug U 2 folgen. Im Dezember 1946 erhalten beide Prototypen ihre Fahrerhäuser in der Kontur, die Heinrich Rößler bereits in der Dokumentation vom 13. März skizziert hatte. Die erforderlichen Blechteile können mit einfachen Werkzeugen hergestellt werden und die schräge Motorhaube ermöglicht eine gute Sicht auf die Front-Anbaugeräte.

 

Ende 1946 werden in der Region von Schwäbisch Gmünd mit großer Begeisterung Testfahrten mit den Prototypen U 1 und U 2 unternommen. Hier am Steuer Versuchsleiter Christian Dietrich.

 

Im Dezember 1946 erhalten die Unimog-Prototypen U 1 und U 2 ihre Fahrerhäuser

 

Zweite Produktionsgenehmigung 1947

Im Juli 1947 wird die Genehmigung für 50 bis 100 vierradgetriebene landwirtschaftliche Traktoren erteilt

Erst mit Datum vom 31. Juli 1947 stellt schließlich die gemeinsame amerikanisch-britische Militärbehörde auch für das neue Konzept für 50 bis 100 Fahrzeuge eine offizielle Produktionsgenehmigung aus.

 

Die Maschinenfabrik Boehringer steigt bereits im Juni 1946 in das Unimog-Projekt ein

Immer mal wieder ist die Rede davon, dass erst im Oktober 1946 nach erfolgreicher erster Probefahrt mit dem Prototypen Überlegungen angestellt werden, wer die Serienfertigung übernehmen könne. So wenig Vorausplanung würde den Projektverantwortlichen rückwirkend jedoch ein schlechtes Zeugnis ausstellen.

Wiederum Albert Köhler hält Folgendes fest: „Nachdem es Franz Catta dann doch nur möglich war, zunächst 30.000 Reichsmark beizusteuern, wurde im Mai 1946 mit der Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer, Göppingen, Gespräche aufgenommen, um sie als Mitgesellschafter einer noch zu gründenden Entwicklungsgesellschaft für ,Traktoren neuartiger Konstruktion mit Vierradantrieb‘ zu gewinnen. Am 14. Juni trafen sich dann erstmals mein Vater und mein Bruder Eduard mit Albert Friedrich, Franz Catta, Dr. Georg und Dr. Rolf Boehringer gemeinsam in Göppingen, um die wesentlichen Vereinbarungen für die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft zu treffen. Das Gesellschaftskapital wurde mit 200.000 Reichsmark angesetzt, wovon Boehringer 80.000 und Catta 40.000 einbringen sollten. Ebenfalls mit 40.000 Reichsmark beteiligten sich Erhard & Söhne durch Zulieferungen. ,Die Zeichnungen und das geistige Eigentum‘ von Albert Friedrich wurden in gleicher Höhe bewertet.

Bei Konkurrenzfähigkeit sollten Erhard & Söhne zukünftig die Eisenkonstruktionen und Blechteile liefern. Wir versprachen uns weitere Beschäftigung durch die spätere Eigenentwicklung von Zusatzgeräten. Ebenfalls unter der Voraussetzung der Konkurrenzfähigkeit sollten Boehringer Getriebe, Vorder- und Hinterachsen liefern und die BEKOMA KG – eine Tochterfirma von Boehringer – die Montage und den Vertrieb übernehmen. Damit war auch die Frage des Lizenznehmers und Produzenten für die Serie geklärt.“

Die Väter des Unimog-Erfolgs

Heute stehen die Namen Albert Friedrich, Eduard Köhler, Hans Zabel und Heinrich Rößler ganz am Anfang der Vorstellung der „Väter des Unimog-Erfolgs“ im Unimog-Museum Gaggenau. Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Geistiger Vater des Unimog ist dabei unzweifelhaft Heinrich Rößler. Das schmälert nicht die Anerkennung von Albert Friedrich, der mit seinen Initiativen und guten Beziehungen die Voraussetzung für einen erfolgreichen Start schaffte. Der von ihm projektierte Landtraktor hätte aber mit Sicherheit nicht den Markterfolg des Unimog gehabt.

Die Tafel zu Heinrich Rößler (1911 – 1991) innerhalb der Reihe „Väter des Unimog-Erfolgs“ im Unimog-Museum Gaggenau

Im Unimog-Museum sind weitere Väter des Erfolgs verewigt:

Christian Dietrich: Ab Juni 1946 jahrzehntelang Versuchs- und Kundendienstleiter des Unimog.

Wolfgang, Werner und Rolf Boehringer: Geschäftsführer der Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer, Göppingen. Wolfgang Boehringer leitete den Bereich Unimog von 1947 bis 1950. Dr. Rolf und Werner Boehringer waren Teilhaber der Unimog-Entwicklungsgesellschaft. In ihrer Regie wurden die ersten 600 Unimog gebaut.

Ernst Jakob Henne: Bereits bei Boehringer erfolgreichster Generalvertreter im Inland; machte den Vorschlag, den Unimog nach Gaggenau zu verlagern.

Dr. Alfred Rummel: Kaufmännischer Leiter Unimog bei Produktionsaufnahme in Gaggenau, später dort Werkleiter.

Alfred Schmidt: Erfolgreicher Hersteller von Anbaugeräten – baute 1951 im elterlichen Autohaus Schmidt in St. Blasien den ersten Schneepflug an einen Unimog.

Hans-Jürgen Wischhof: Von 1990 bis 2003 Leiter des Produktbereichs Unimog, den er strategisch neu ausrichtete und zum wirtschaftlichen Erfolg führte.

Mustafa Koluman: Erfolgreichster internationaler Unimog-Generalvertreter. Der Unimog war Anstoß für Kolumans große MB-Aktivitäten in der Türkei.

 

Erstveröffentlichung in OldtimerTraktor 3/2021

Text und Repros Michael Wessel

Weitere Geschichten rund um den Unimog

Viele Geschichten zu den Pionierjahren des Unimog sind in der drei Bänden „Geschichten rund um den Unimog“ enthalten. Der Band 3 ist noch im Unimog-Museum oder im Internet über die Buch&Bild Unimog Museum GmbH zum Sonderpreis von 10 Euro erhältlich: https://www.buchundbild.de/de/neuheiten/buch-geschichten-rund-um-unimog-band-3-sonderpreis-604001042

1953: Interessante Angebote für den Unimog

Titel eines Prsopektblatts für die Kipp-Pritsche zum Unimog

 

Der Unimog-Vertrieb bot seinen Kunden ab 1953 ein interessantes Magazin an, den Unimog-Ratgeber. In der ersten Ausgabe wurden in der Rubrik UNIMOG-FORTSCHRITT eine Kipp-Pritsche – Hersteller war Erhard & Söhne, Schwäbisch Gmünd –  sowie Sitz- und Aufsteckteile, Prischenverdecke, Rückewagen und das Preßluftanbaugerät 22000 vorgestellt.

Michael Wessel

Die ersten zehn hoch interessanten Hefte des Unimog-Ratgebers sind äußerst selten.  2001 hat daher Buch&Bild einen Nachdruck in Buchform veranlasst. Das Buch hat 157 Seiten und kostet nur 10 Euro plus Versand.

Hier geht es zum Artikel im Shop von Buch&Bild:

www.buchundbild.de/de/search?page=search&page_action=query&desc=on&sdesc=on&keywords=Ratgeber

„In eigener Sache:“ Zur Vervollständigung meiner Sammlung suche ich noch Ratgeber September 1959, Winter 1970, Herbst 1973, Frühjahr 1974, Herbst 1975 und Nr. 4 von 1975. Außerdem Unimog+MB-trac 4.1976 und G 1.1980 sowie G und L 1.1981 zu kaufen oder zu tauschen. Habe dafür sehr viele Dubletten auch von Unimog-Prospekten anzubieten. Michael Wessel, Mail wessel-gaggenau@t-online.de, Tel. +49 7225 97 00 349

 

November Newsletter 2020

Liebe Mitglieder, liebe Regionalbeauftragte, liebe Unimog-Freunde,

die Hoffnung, bald wieder zu einem normalen Club-Leben zurückkehren zu können, hat sich leider nicht bestätigt. So mussten inzwischen schon wieder viele Veranstaltungen aufgrund der Pandemie abgesagt werden, so z.B. das Strandspektakel in Ijmuiden (Holland). Trotz allem sind wir optimistisch, nächstes Jahr vieles nachholen zu können.

Dennoch haben wir Rückmeldungen erhalten, dass viele Mitglieder dennoch mit ihrem Unimog einiges unternehmen konnten. Unser Mitglied Mike Schächinger beschreibt den Unimog wie folgt: „Der Unimog ist wie ein Elefant: etwas gemütlich, aber kraftvoll und mit einem guten Herzen. Eine Art Schutzengel mit Allradantrieb und Differenzialsperre.“ Danke Mike für diese treffenden Worte.

Den aktuellen Newsletter in deutsch und englisch gibt es hier zum Download: Newsletter November 2020

MITGLIEDERVERWALTUNG

Derzeit hat unser Verein 7.478 Mitglieder in 42 Ländern. Wir freuen uns über jedes neue Club-Mitglied. Dabei hierbei ist es nicht wichtig, ob der- oder diejenige im Besitz eines Unimog ist oder nicht. Hauptsache der Bezug zur (Unimog-) Technik sowie unseres Vereinszweckes ist vorhanden. Dieser ist übrigens die Förderung von Kunst und Kultur.

INFOS AUS DEN REGIONALGRUPPEN

Regionalgruppe Pfalz

In der Regionalgruppe Pfalz war Mathieu Kauffmann jahrelang als stellvertretender Regionalbeauftragter ehrenamtlich tätig. Aus beruflichen Gründen trat er im Oktober zurück und konnte sein Amt an Herrn Erik Engel übergeben. Wir bedanken uns für das Engagement von Mathieu, wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Herrn Engel.

NEUIGKEITEN AUS DER GESCHÄFTSSTELLE

Technikschulungen Herbst 2020

Im Frühjahr dieses Jahres führten wir in Zusammenarbeit mit dem Unimog-Museum die ersten Technikschulungen durch. An vier Terminen wurden theoretische und praktische Kenntnisse zu der Baureihe Unimog 435 vermittelt. Nun geht es im Herbst mit sechs weiteren Terminen zum Unimog 406/416 & Unimog 403/413 weiter. Die erste von sechs Schulungen fand bereits statt und Ende November werden alle abgeschlossen sein. Somit wurden dann 60 Personen (pro Kurs können 10 Personen teilnehmen) in den Basics wie Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel, Instandsetzung, Reparatur und Einstellung von Bremsen usw. geschult.

Ein Teilnehmer der ersten Schulung Anfang Oktober war Peter Zwick, unser neuer Regionalbeauftragter der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg. Sein Feedback lautet:

„Am 8. und 9. Oktober 2020 fand der Schrauber-Lehrgang (Basis 403/413 & 406/416) in der Werkstatt des Unimog-Museums statt. Den 10 Teilnehmern wurden durch Karl-Josef Leib und Daniel Müller alles geboten, was einem Unimog-Neuling das Herz erwärmt. Fachgerecht aufbereitete Theorie und gut verständliche Praxis, die an den beiden Fahrzeugen, die bereitstanden, durchgeführt wurde. Die langjährige Praxis der Dozenten, der Enthusiasmus für die Fahrzeuge und die positive Art mit der Gruppe, den Fragen und den individuellen Problemen umzugehen, machten den Kurs zu einer wunderbaren Gelegenheit, einige Wissenslücken zu schließen. Am Abend durften die Teilnehmer noch eine spontane Führung mit dem Juniorchef durch die Brauerei „Christoph-Bräu“ genießen.“

Fotos: Peter Zwick

Die aktuellen neuen Termine mussten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden, Alternativtermine sind aber in Arbeit und alle nach wie vor ausgebucht.


Umzug der Lagerhalle

Seit langer Zeit haben wir Räumlichkeiten (Büro und Lager) in Kuppenheim angemietet. In dem dreistöckige Geschäftsgebäude und den fünf Lagerhallen gab es nun einen Mieterwechsel. Die Geschäftsstelle befindet sich derzeit im ersten Obergeschoss und das Lager in der vorderen Halle. Die Fima, die im Erdgeschoss und den anderen vier Lagerhallen ansässig war, hat sich vergrößert und ist deshalb nach Rastatt gezogen. Das Büro im Erdgeschoss ist besser zu vermieten, wenn es mitsamt der angrenzenden Halle angeboten wird. Deshalb wurden wir von der Vermieterin gebeten, in eine dahinterliegende Halle umzuziehen.

Diese Halle ist 50 qm größer und beinhaltet zwei separate Räume, die uns als zusätzliches Büro und Lager dienen werden. Da unsere Heft´l-Sammlung in einem staubfreien, dunklen und abschließbaren Raum lagern soll, hat uns die Fima Westermann-Bau aus Kuppenheim ein Lager im Lager erbaut. Hierfür wurden dann noch neue Regale gekauft sowie eine Stromversorgung und Beleuchtung angebracht. Trotzdem bleiben wir flexibel: Im Falle eines Auszuges ist das ganze Konstrukt jederzeit abbaubar. Die Empore kann ebenso als Lagerfläche genutzt wAn fünf Tagen kamen die Vorstandsmitglieder und halfen gemeinsam, den Umzug durchzuführen. Es wurden Regale, Drucksachen wie Heft‘l & Flyer, Banner & Fahnen, Clubshop Ware, Event & Messeausstattungen, Archivunterlagen, Werkzeuge und vieles mehr in Umzugskartons und auf Paletten gepackt und in das neue Lager geräumt. Unser Club-Unimog und der Anhänger stehen ebenso dort und warten auf den nächsten Einsatz. Ab November erhöht sich nun unsere Miete. Dies ist zum einen der Vergrößerung zuzuschreiben, aber auch der von der Vermieterin angekündigten Mieterhöhung, da diese seit zehn Jahren nicht erhöht wurde.

Regale auseinanderschrauben, Regale umziehen, Regale aneinanderschrauben


AUS DEM VORSTAND

Regionalbeauftragten-Tagung

Aufgrund der Covid19-Lage mussten wir leider unsere für November geplante RB-Tagung absagen. Damit wir alle Ehrenamtlichen trotzdem auf den aktuellen Stand bringen können, werden wir die Tagung in verkürzter Form online durchführen. Die dazu nötigen IT-Strukturen wurden mit Office 365 und Teams bereits gelegt.

Clubvorteile

Kennen Sie bereits alle Vorteile, die eine Mitgliedschaft in unserem Verein mit sich bringen? Beim Unimog-Club Gaggenau sind sie sicherlich bekannt, aber Mercedes-Benz Classic bringt eine Reihe von zusätzlichen Leistungen, die nicht jeder weiß:

Mercedes-Benz-Museum

Sie erhalten freien Eintritt im Mercedes-Benz-Museum und für eine Begleitperson 50% Ermäßigung.

Mercedes-Benz Classic Store

Gegen Vorlage Ihrer Mercedes-Benz Club Card erhalten Sie im Shop des Mercedes-Benz-Museums einen Preisnachlass von 20% auf edle Accessoires, Modelle uvm. Dieses Angebot gilt nicht für Literatur, bereits im Preis reduzierte Ware und Artikel unter € 5,00 Warenwert. Im Mercedes-Benz Classic Online Store erhalten Club Card-Besitzer, unter Eingabe Ihrer Club Card ID, 10% Nachlass

Classic Magazin

Sie erhalten alle Ausgaben des Classic Magazins kostenlos frei Haus. Für die Markenclubs in Übersee bauen wir dieses Angebot kontinuierlich aus. Bitte erfragen Sie die individuellen Leistungen bei Ihrem zuständigen Club.

Teilesuche

Gegen Vorlage Ihrer Mercedes-Benz Club Card erhalten Sie in Deutschland auf Anfrage bei ausgewählten Mercedes-Benz Niederlassungen und Mercedes-Benz Vertragshändlern einen individuellen Rabatt auf bestimmte Ersatzteile. Bitte erfragen Sie die jeweiligen Vorteile speziell beim jeweiligen Händler.

Externe Kooperationspartner

Gegen Vorlage Ihrer Club Card erhalten Sie spezielle Vergünstigungen und besondere Arrangements. Klicken Sie sich einfach durch unsere zahlreichen Premiumpartner im Bereich Gastronomie, Freizeit und Kultur! Die individuellen Vorteile erfragen Sie bitte beim jeweiligen Rabattpartner.

https://www.mercedes-benz.com/de/mercedes-benz/classic/brand-clubs/externe-kooperationspartner/

 

CLUB-SHOP

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer im Club-Shop wurde ab 1. Juli 2020 von 19 Prozent auf 16 Prozent gesenkt bis zum 31. Dezember 2020. Von den Preissenkungen können Sie dann direkt profitieren, da die Preise entsprechend angepasst wurden.

Mund-Nasen-Schutz

Neu im Programm und der aktuellen Situation geschuldet, ist der Mund-Nasen-Schutz zum Preis von 8,50 Euro zzgl. Versand. Schützen Sie sich und Ihr(en) Gegenüber und verzichten Sie zeitgleich nicht auf die Faszination Unimog.

 

 

 

 

 

Tassen

Das optimale Geschenk für den Unimog-Club-Fan! Genießen Sie Ihre Tasse Tee oder Kaffee aus unserer spülmaschinenfesten Tasse. Der jetzige Preis (inkl. 16 % MWST) liegt bei 11,69 Euro. Ab Januar sind es dann runde 12,00 Euro zzgl. Versandkosten. Jetzt schon an Weihnachten denken!

DER UCG IN DEN SOZIALEN MEDIEN

Kennen Sie schon unsere Auftritte in den sozialen Medien? Wir haben einen eigenen YouTube-Kanal. Hier werden immer wieder neue, teils eigene produzierte Videos von uns hochgeladen. Abonnieren Sie unseren Kanal, um aktuelle Videos zu sehen und auf dem Laufenden zu bleiben. Wir veröffentlichen aber auch so manchen Archivfund. Ebenso sind wir auf Facebook und auf Instagram zu finden. Also: Liken und immer auf dem aktuellsten Stand sein!

https://www.facebook.com/UnimogClubGaggenau

https://youtube.com/channel/UCfiVAzt4lmpls22VIJHBReg

https://www.instagram.com/unimogclubgaggenau/

 

BESUCHTE VERANSTALTUNGEN

Nordhorn

Die diesjährigen Feldtage in Nordhorn konnten aufgrund der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form stattfinden. Der UCG war mitsamt seinem Verkaufsanhänger vor Ort, um Fragen rund um den Club zu beantworten. Ein Bericht und Fotos wurden bereits im Heft‘l 108 veröffentlicht.

Cars & Coffee

Jeden Sonntag findet die bekannte Reihe „Cars & Coffee“ am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart statt. Zum letzten Termin dieser Saison organisierte der Unimog-Club Ostalb eine Ausfahrt dorthin. Am 13. September 2020 gab es eine Sonderausstellung „Unimog und MB-trac“ zu der die Organisatoren herzlich eingeladen hatten. Hierfür meldeten sich ca. 60 UCG-Mitglieder in der Geschäftstelle an. Diese Zahl wurde mit den Mitgliedern des Unimog-Club Ostalb auf 120 Fahrzeuge aufgestockt. In entspannter Runde konnte man sich vor Ort über klassische Fahrzeuge austauschen und bei einer Tasse Kaffee über die Feinheiten der automobile Kultur plaudern sowie die anwesenden Old- und Youngtimer bestaunen. Einen Bericht und noch mehr Fotos über diese Veranstaltung finden Sie im Heft’l 109.

Speikboden

Auch in diesem Jahr fand zum dritten Mal das Südtiroler Unimogtreffen in Speikboden statt. Organisiert wird das Event von der Speikboden AG, die für die Bergbahnen des Ortes zuständig sind. Einen Bericht und Fotos von der Marketingmitarbeiterin der Speikboden AG erscheint im Heft’l 109.

Scale-Art-Ausstellung

Am 17. und 18. Oktober 2020 präsentierte die Firma ScaleART ihren brandneuen Unimog im Format 1:14,5 im Unimog-Museum. Der UCG berichtete per Live-Übertragung in den Sozialen Netzwerken (siehe oben) Die Mitarbeiter der Modellbaumanufaktur ScaleART standen Rede und Antwort und neben einer Ausstellung über die Herstellung gab es auch einen Modellparcours, der Groß und Klein begeisterte. Detaillierte Infos erhalten Sie in der Dezember-Ausgabe des Heft`l.

 

Foto: ScaleART

UNIMOG-MUSEUM

Ehrenamtsfest

Am 05. Oktober 2020 veranstaltete das Unimog-Museum sein jährliches Ehrenamtsfest. Eingeladen waren alle ehrenamtlichen Helfer, die das Museum durch Ihre unentgeltlichen Leistungen unterstützen. Der Einladung folgten ca. 50 Personen. Ziel war die Kiesgrube Ötigheim. Hier gab es bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, bei einer Mitfahrt im Unimog die Geländetauglichkeit des Unimog zu erleben. Vier Fahrzeuge standen zur Verfügung und wurden bei Regen und Matsch hart erprobt. Danach ging es zurück zum Museum und bei einem gemeinsamen Abendessen konnte der Tag gemütlich ausklingen.

Mitgliederversammlung Unimog-Museum e.V.

16. Oktober 2020 fand die Mitgliederversammlung des Unimog-Museum e.V. in der Museumshalle statt. Unter anderem Standen Wahlen auf dem Programm. Ebenso wurden alle Mitglieder über den aktuellen Planungsstand des Erweiterungsbaus informiert.

Ehrenamtliche Mitarbeit im Unimog-Museum

Seit bald 15 Jahren schreibt das Unimog-Museum Erfolgsgeschichte – und das ist in der Hauptsache dem großen Engagement von über 100 Ehrenamtlichen zu verdanken. Damit das so weitergeht, freut sich das Museum über jeden und jede Interessierte(n), der/die sich vorstellen kann, an dieser Erfolgsgeschichte „mitzuschreiben“. Zurzeit besonders gesucht sind Menschen, die bereit sind, Aufsicht zu machen, den Besucherinnen und Besuchern Fragen zu beantworten und darauf zu achten, dass auch im Museum Maskenpflicht und Abstandsregeln eingehalten werden. Wer will, kann sich dabei auch für Führungen schulen lassen. Ebenso sind bei der Vorbereitung und dem Aufbau der Wechselausstellungen ebenfalls immer viele Köpfe sowie Hände gefragt.  Bei Interesse einfach den Mitmachbogen (siehe Anhang) ausfüllen und an das Museum mailen, faxen oder per Post schicken!

EINSENDUNG
Unser Mitglied Edgar Rost hat uns das selbstgemalte Bild seines Enkels übermittelt. Es wurde von Julian Rogge gezeichnet und trägt den Namen: „Opa mit seinem Unimog U 421 und seinen vier Enkeln beim Holzholen“. Ist es nicht gelungen?

TERMINVORSCHAU 2020 + 2021

(unter Vorbehalt)

 

  • November 2020 Technikschulungen (verschoben, neue Termine folgen)
  • 25.-28.02.2021 Retro-Classics Stuttgart
  • 07-11.04.2021 Techno Classica Essen
  • noch nicht festgelegt Regionalbeauftragten-Tagung im Unimog-Museum
  • noch nicht festgelegt Teilemarkt (morgens) in Kuppenheim, Mitgliederversammlung (nachmittags im Unimog-Museum
  • 18.-20.06.2021 Messe in Friedrichshafen
  • 18.-20.06.2021 Südtiroler Unimogtreffen in Speikboden
  • 24.-25.07.2021 MB-trac Treffen in Enkenhofen
  • 06.-08.08.2021 UVC-Treffen in Meinbrexen
  • 10.-12.09.2021 UCG Jahrestreffen in Holland
  • 24.-26.09.2021 Treffen RG Mittelbaden in Malsch/Sulzbach
  • 30.09.-03.10.2021 NUFAM in Karlsruhe

Bleiben Sie/Ihr gesund! Herzlichst, Ihr / Euer Vorstand

Unimog-Museum ab Montag für einen Monat geschlossen – Museumsshop bleibt geöffnet

Aufgrund der Corona-Pandemie schließt das Unimog-Museum am 02. November voraussichtlich zunächst einmal  für den Rest des Monats. Geöffnet bleibt allerdings der Museumsshop. Wer also noch auf der Suche ist nach einem originellen Geschenk zu Weihnachten oder zu anderen Gelegenheiten  für den Unimog-Fan – ob männlich oder weiblich, jung oder alt –, hat dazu von Dienstag bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr Gelegenheit. Auch die Tourist-Info des Zweckverbands „Im Tal der Murg“ ist dann geöffnet. Mehr Infos dazu und auch zur hoffentlich baldigen Wiederöffnung gibt es telefonisch unter der  07225 / 98131-0 oder auf der Homepage unter www.unimog-museum.de und natürlich auch auf unserer Webpräsenz.

 

Immer dabei: Betriebsanleitungen für Unimog und MB-trac

 

Immer dabei: Die Betriebsanleitung

Das Wichtigste vorab: Die Buch&Bild Unimog Museum GmbH bietet in deutscher Sprache 16 verschiedene Bedienungsanleitungen für Unimog und fünf für MB-trac an! Viele gibt es auch in Englisch, Französisch und Spanisch. Hinzu kommt eine Reihe Betriebsanleitungen in weiteren Fremdsprachen bis hin zu Arabisch. Mehr mit dem Suchbegriff „Betriebsanleitung“ unter www.buchundbild.de

Was nützt eine Betriebsanleitung?

Die Betriebsanleitung beantwortet in übersichtlicher Form wichtige Fragen zu Bedienung, Pflege, Wartung sowie zu den technischen Daten des Fahrzeugs und sollte deshalb immer mitgeführt werden. Meist sind wichtige Sonderausführungen berücksichtigt.

Was steht in der Betriebsanleitung?

Beispiel Inhaltsverzeichnis Unimog 403, 406, 413, 416 Scheibenbremse

Einleitend wird meist auf die Bedeutung der Fahrzeugdatenkarte – „der Personalausweis Ihres Fahrzeugs“ – hingewiesen. Es folgen bebilderte Hinweise, wo Typenschilder oder Nummern der Aggregate zu finden sind. Vorgestellt werden dann die Instrumente und Bedienungshebel bevor Hinweise zur Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgen.

Ausführlich wird die Wartung des Fahrzeugs beschrieben. Immer mal wieder wichtig zum Nachlesen sind die Füllmengen an Kraftstoffen, Kühlmittel, Ölen und Fetten sowie die Reifendrücke. Frühe Ausgaben beinhalten auch Stromlaufpläne.

Hilfreich ist ein umfangreicher Ratgeber bei Störungen. Abgeschlossen wird die Betriebsanleitung mit wichtigen technischen Daten.

 

Welche Betriebsanleitungen gab es?

Die erste Betriebsanleitung für den Unimog erschien 1949 im Bürodruck

Die erste „vorläufige Betriebs- und Wartungs-Anweisung“ für den Unimog 70200 wurden von Gebr. Boehringer in Göppingen mit Datum vom 11. 7. 1949 noch im Bürodruck auf 10 Seiten im Format DIN A 4 hoch herausgegeben. 1950 erhielten die Kunden zusätzlich eine Betriebsanleitung für den speziellen Unimog-Motor

OM 636/I-U mit braunem Umschlag im Formt DIN A5 hoch. Herausgeber war die Daimler-Benz AG.

Die frühen Betriebsanleitungen für den Unimog erschienen im Hochformat

Nach dem Wechsel der Unimog-Montage in das Daimler-Benz Werk Gaggenau, folgte eine weitere vorläufige Ausgabe der Betriebsanleitung für den Unimog 2010 ebenfalls mit braunem Umschlag im Formt DIN A5 hoch und dem Ochsenkopf-Markenzeichen. Ende 1951 folgte eine Betriebsanleitung mit dem Hinweis „Ausgabe A“ in gleicher Aufmachung. Ab dem Unimog 401/402 wechselte die Farbe des Umschlags in Grün und der Mercedes-Stern durfte verwendet werden.

Die erste Ausgabe für den Unimog 406 erschien 1965 ebenfalls noch im Hochformat aber neuem Design bevor 1968 das heute noch übliche Querformat Verwendung fand. Im Zuge einer Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes für alle Betriebsanleitungen von Daimler wurde beispielsweise die Betriebsanleitung 403, 406, 413 und 416 mit Scheibenbremse mit silberfarbenem Umschlag herausgegeben.

Michael Wessel

Unimog Spezial Sonderausgabe U 404.1 Feuerwehr LF 8-TS, 1. Auflage (brandneu)

Ab sofort im UCG-Club-Shop erhältlich für 15,00 inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten.

 Unimog Spezial U 404.1 Feuerwehr LF 8-TS

  • 68 Seiten
  • DIN A 4
  • Broschüre

Highlights:

  • Geschichte + Technik des Unimog-S
  • Entwicklung des LF 8-TS
  • Standorte der Fahrzeuge und Verbleib
  • verwandte Entwicklungen sowie Modelle des LF 8-TS 

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