Bremen Classic Motorshow 2027: Winterzauber mit dem Unimog – Mercedes-Clubs planen ihren 25. Messeauftritt

Bremen Classic Motorshow 2027 vom 5. bis 7. Februar: Ein Flügeltürer im Rampenlicht, historische Mercedes-Fahrzeuge und eine winterliche Szenerie mit einem Unimog 411: Die Vorbereitungen für die nächste Messebeteiligung laufen an. Noch sind nicht alle Details geklärt, doch die ersten Ideen versprechen einen abwechslungsreichen und lebendigen Messestand.

Ende des Monats treffen sich die beteiligten Mercedes-Clubs, um ihre Ideen für die 25. Messe zu besprechen und die weitere Planung abzustimmen. Auch wenn derzeit noch vieles offen ist, zeichnet sich bereits ein interessantes Ausstellungskonzept ab.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Messeauftritts soll ein echter Klassiker stehen: Ein Mercedes-Benz Flügeltürer wird auf einer Hebebühne prominent in Szene gesetzt. Rundherum sollen weitere Mercedes-Pkw präsentiert werden. Doch auch die Nutzfahrzeugfreunde kommen nicht zu kurz.

Ein Unimog mit besonderer Geschichte

Wir werden diesmal mit einem einzigen, dafür umso interessanteren Fahrzeug vertreten sein: einem Unimog 411 mit Schneeschleuder, der früher auf dem Bremer Flughafen im Einsatz war. Ein Fahrzeug, das nicht nur Technikgeschichte verkörpert, sondern auch eine ganz eigene Geschichte mitbringt.

Unser Standplatz befindet sich wie in den vergangenen Jahren hinter dem Mercedes-Werk. Dort stehen uns Flächen für drei Fahrzeuge zur Verfügung. Neben unserem Unimog werden eine Mercedes-Heckflosse aus Süddeutschland und ein Mercedes-Kurzhauber-Lkw zu sehen sein.

Noch ist nicht bekannt, ob der Kurzhauber mit Kipper, Plane oder offener Ladefläche anreisen wird. Auch die genaue Gestaltung des gemeinsamen Standes muss erst mit den beiden anderen Fahrzeugbesitzern abgestimmt werden.

Eine winterliche Szenerie mit viel Atmosphäre

Eine erste Idee für die Präsentation gibt es bereits: Mit nicht brennbarem weißem Vlies soll eine winterliche Landschaft entstehen, in die alle drei Fahrzeuge eingebunden werden. Gerade der Unimog 411 mit seiner Schneeschleuder bietet dafür natürlich eine hervorragende Grundlage.

Wie die winterliche Szenerie letztlich aussehen wird, hängt auch von den Fahrzeugen und den Vorstellungen der anderen Teilnehmer ab. Die endgültige Gestaltung wird deshalb erst nach den gemeinsamen Gesprächen feststehen.

Die bisherigen Erfahrungen stimmen uns optimistisch. Bei unseren ersten beiden Messeauftritten haben wir viel positive Resonanz erfahren. Damals waren wir jeweils mit zwei sehr unterschiedlichen Fahrzeugen vertreten. Das Zusammenspiel verschiedener Fahrzeugtypen sorgte für Abwechslung und machte unseren Stand interessant.

Vielleicht ist es gerade diese Mischung aus historischen Pkw, Nutzfahrzeugen und lebendiger Technikgeschichte, die unseren Auftritt so reizvoll macht. Unser Eindruck ist jedenfalls, dass unsere Beteiligung sehr willkommen ist. Schließlich soll die 25. Messe für Besucher und Aussteller gleichermaßen etwas Besonderes werden.

Auch die kleinen Unimog-Fans sollen auf ihre Kosten kommen

Ein wichtiger Bestandteil unseres Messeauftritts soll wieder den jüngsten Besuchern gehören. Wir möchten erneut Platz für unsere Kinder-Unimogs bereitstellen. Schließlich soll die Begeisterung für historische Fahrzeuge nicht erst im Erwachsenenalter beginnen.

Ganz reibungslos verlief das in der Vergangenheit allerdings nicht immer. Bei unserem Pkw-Nachbarn stieß das Kinderangebot gelegentlich auf wenig Begeisterung, da er um sein ausgestelltes Fahrzeug besorgt war. Hier gilt es, eine Lösung zu finden, die den Kindern ihren Spaß ermöglicht und gleichzeitig ausreichend Abstand zu den Ausstellungsfahrzeugen gewährleistet.

Denn bislang waren wir nach unserer Erfahrung die Einzigen auf der Messe, die ein eigenes Angebot für Kinder auf die Beine gestellt haben. Diesen Gedanken möchten wir trotz mancher Schwierigkeiten nicht aufgeben.

Andere Aktionen werden wir dagegen nicht weiterverfolgen. Das Malen für Kinder und die Präsentation von UIS auf der Messe werden wir mangels ausreichenden Interesses künftig nicht mehr anbieten. Bewährt hat sich hingegen unser Tablet mit Informationen zu den ausgestellten Fahrzeugen. Dieses Angebot wurde von den Besuchern gut angenommen und soll uns auch künftig als Beispiel dafür dienen, wie sich Technikgeschichte anschaulich vermitteln lässt.

Ein engagiertes Team für die Besucher

Wie in den vergangenen Jahren rechnen wir damit, dass unser Stand mit mindestens sechs bis acht Personen besetzt sein wird. Damit ist gewährleistet, dass genügend Ansprechpartner für Fragen, Gespräche und die Betreuung des Kinderbereichs zur Verfügung stehen.

Beim letzten Mal gab es zudem eine schöne spontane Unterstützung: Meine beiden Töchter kamen am Samstag dazu und übernahmen kurzerhand die Kinderbetreuung. Solche Momente zeigen, dass ein gelungener Messeauftritt nicht nur von den ausgestellten Fahrzeugen lebt, sondern vor allem von den Menschen, die sich mit Begeisterung und persönlichem Einsatz dafür engagieren.

Noch viele Ideen – und jede Menge Vorfreude

Bis zur endgültigen Planung sind noch einige Fragen zu klären. Die Fahrzeugabstimmung, die Gestaltung der winterlichen Landschaft und die Organisation des Kinderbereichs stehen auf der Liste für die nächsten Gespräche.

Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass unser Beitrag zur 25. Messe mehr sein wird als eine reine Fahrzeugausstellung. Historische Mercedes-Technik, eine winterliche Kulisse, die besondere Geschichte eines ehemaligen Flughafen-Unimog und ein Angebot für die jüngsten Besucher könnten gemeinsam einen Stand ergeben, an dem es viel zu entdecken gibt.

Wir freuen uns darauf, die Ideen mit den anderen Mercedes-Clubs weiterzuentwickeln und unseren Teil dazu beizutragen, dass die Jubiläumsmesse für Besucher jeden Alters interessant und abwechslungsreich wird.