MBpassion.de-Blog zu Besuch im Unimog-Museum: NUN DOPPELT SO GUT WIE ZUVOR

 

 

MEHR AUSSTELLUNGSFLÄCHE FÜR UNIMOG-GESCHICHTE

Das Unimog-Museum in Gaggenau ist eine Erfolgsgeschichte und hat seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 bereits über eine halbe Million Gäste empfangen. Dabei gab es schon immer mehr zu sehen und zu bestaunen, als man bislang Platz hatte. So hat man an das bestehende Gebäude nun einen Erweiterungsbau mit einer zweiten Ausstellungshalle plus Veranstaltungsraum angeschlossen und dazu rund 4,3 Millionen Euro investiert. Die Kosten des Umbaus haben sich dabei um etwa eine halbe Million Euro verteuert, als ursprünglich geplant. Finanziert wurde der Bau des Museums durch Spenden, finanziellen Zuschüssen der Stadt Gaggenau und des Landkreises Rastatt.

Das Unimog-Museum in Gaggenau: nun doppelt so gut wie zuvor

 

SONDERAUSSTELLUNG ZEIGT DAS BESTE AUS DEM UNIMOG-MUSEUM

Der neue Hallenbau ist rund zehn Meter hoch und erweitert die Ausstellungsfläche auf aktuell rund 1.100 Quadratmeter. Auf einer Empore gibt es dazu noch zusätzliche Flächen. Zur Eröffnung des Unimog gibt es derzeit nahezu alle Baureihen des Unimog sowie des Traktors MB-trac aus verschiedenen Anwendungsbereichen zu sehen. Dabei zeigt das Museum Ausstellungsstücke aus Schenkungen und privaten Dauerleihgaben.

Highlight der Ausstellung ist unter anderem der 1948 erbaute Prototyp „U6, ein original restaurierter Boehringer-Unimog mit der Nummer 70200/00221 aus dem Jahr 1950 sowie ein Unimog 416a mit Busaufbau.

Das Unimog-Museum in Gaggenau: nun doppelt so gut wie zuvor

Neben den Ausstellungsstücken zeigt man die Fahrzeuge nun mit neuen digitalen Exponatsstelen, die der Unimog-Club Gaggenau dem Museum zur Verfügung gestellt hat. So können sich die Besucher direkt über das konkrete Fahrzeug und der Baureihe, bis hin zu Fotos und Filmen mit Anwendungsbeispielen klicken. Da sich immer zwei Fahrzeuge oder Aggregate eine Stele teilen, gibt es aktuell 30 davon im Museum. Zusätzlich stehen Multimediaguides in mehreren Sprachen sowie eine eigene App bereit, um Besucher durch die Ausstellung zu führen.

Parallel zur Eröffnung des Neubaus wurde die bestehende Ausstellungsfläche des Unimog Museums umgestaltet und mit neuen Ausstellungsstücken ausgestattet. In zwei Fahrerhäusern kann sich der Besucher selbst ans Steuer des Unimog setzen und das Gefühl bekommen, wie es so war und ist, einen Unimog als Arbeitsgerät zu nutzen.

 

Das Unimog-Museum in Gaggenau: nun doppelt so gut wie zuvor

 

DAUERAUSSTELLUNG UM AUTOMOBILBAU IN GAGGENAU

Ein besonderer Stellenwert zeigt sich nun auch mit der Präsentation der „MB-trac“ Modelle, wo man nun fünf statt bislang zwei der außergewöhnlichen Fahrzeuge präsentiert. Highlight ist dabei der MB-trac 1800 intercooler, das letzte „Flaggschiff“ aus der Gaggenauer Produktion. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Dauerausstellung mit fünf klassischen Fahrzeugen um den Automobilbau in Gaggenau von 1894 bis heute.

Das Unimog-Museum in Gaggenau: nun doppelt so gut wie zuvor

 

Neueröffnung Unimog-Museum am kommenden Wochenende

Veranstaltungsdatum: 28.01.2023 um 10:00 – 29.01.2023 um 17:00

Am letzten Januar-Wochenende ist es so weit: Das neue Unimog-Museum öffnet seine Pforten. Und in seiner ersten Ausstellung zeigt es “Das Beste aus dem Unimog-Museum”.

Doppelt so groß, doppelt so viel zu sehen, doppelt so viel zu erleben – so kann man zusammenfassen, was die Besucherinnen und Besucher im neuen Unimog-Museum erwartet.

Bau und Innenausstattung

Entworfen von Kohlbecker Gesamtplan und realisiert durch die Grötz GmbH als Generalunternehmer bietet das Gesamt-Ensemble neben einer beeindruckenden Optik mit viel Holz nicht nur Platz für doppelt so viele Unimog in der Ausstellung wie bisher, sondern auch für die dazugehörigen Aggregate, eine „Seilwindenstraße“ und Vieles mehr. Erläutert wird das alles mittels neuer digitaler Exponatstelen. Ergänzt wird die Unimog-Ausstellung auf 200 Quadratmetern im Neubau durch eine Dauerausstellung über den Automobilbau in Gaggenau von 1894 bis heute.

Doch nicht nur die Information, sondern auch das Erleben kommen nicht zu kurz. In zwei Fahrerhäusern kann man sich selbst ans Steuer des Unimog setzen und ein Gefühl dafür bekommen, wie es war und ist, einen Unimog als Arbeitsgerät zu nutzen. Der Kinderiglu für die Kleinen wird neu bestückt und mehr ins Zentrum des Museums gerückt. Größere Kinder können sich eine digitale Schnitzeljagd aufs Handy laden, und nach wie vor lädt der Außenparcours zur Mitfahrt über Stock und Stein ein.

Unimog- und MB-trac-Gesamtschau

Die erste Ausstellung in diesen neuen Räumlichkeiten lautet “Das Beste aus dem Unimog-Museum”. In ihr werden fast alle Baureihen des Unimog und MB-trac und dazu etliche Anbauten aus den verschiedensten Anwendungsbereichen präsentiert. Bestückt ist die Schau wo immer es geht mit Fahrzeugen und anderen Exponaten aus den Museumsdepots, die zum  Teil noch nie in einer Ausstellung zu sehen waren.

Das Programm zur Eröffnung:

Samstag, 28.01.2023 Was? Wo?
10:00 Uhr Countdown und Öffnung Eingang
11:30 – 12:45 Uhr Offene Führung Treffpunkt im Foyer
ab 12:00 Uhr Besuch vom Clown Gesamtes Museum
13:00 – 16:00 Uhr Kinderschminken Empore
13:30 – 14:45 Uhr Offene Führung Treffpunkt im Foyer
15:30 – 16:45 Uhr Offene Führung Treffpunkt im Foyer
Sonntag, 29.01.2023    
11:00 – 13:00 Uhr Jazzfrühschoppen mit All About Jazz Anbau
13:30 – 14:45 Uhr Offene Führung Treffpunkt im Foyer
13:00 – 16:00 Uhr Kinderschminken Empore
15:30 – 16:45 Uhr Offene Führung Treffpunkt im Foyer

 

Das gesamte Wochenende haben Sie die Möglichkeit unseren Multimedia-Guide zu nutzen inkl. Schnitzeljagd und unser neues multimediales Fahrerhaus.

Für die Kinder gibt es eine Bastel- und Malecke. Des Weiteren wurde das Kinderiglu neu bestückt und lädt zum Verweilen ein.

Mercedes-Benz finanziert globales Fellowship für junge Menschen – und fördert so nachhaltiges Handeln 

Mercedes-Benz finanziert ein globales Förderprogramm, das Tausende junge Menschen aus aller Welt mit Wissen, Coaching und Stipendien dabei unterstützen wird, innovative Projekte in den Bereichen Umweltschutz und Dekarbonisierung umzusetzen. Um das Startkapital für das Programm aufzubringen, versteigerte Mercedes-Benz das teuerste Automobil der Geschichte, ein SLR Uhlenhaut Coupé aus dem Jahr 1955, für den Rekordpreis von 135 Millionen Euro.

„Für uns als globales Unternehmen und Luxusmarke endet unsere Verantwortung nicht an den Werkstoren. Mit Erlösen aus der Versteigerung des wertvollsten Automobils der Geschichte, des 300 SLR Uhlenhaut Coupés, können wir etwas wirklich Unbezahlbares unterstützen: nachhaltigen Wandel. beVisioneers zielt darauf ab, dass sowohl die jungen Teilnehmenden profitieren als auch ihre Gemeinschaften vor Ort und die Umwelt. Wir sind sehr stolz darauf, diese einzigartige Initiative zu finanzieren – und so eine neue und vielfältige Generation von Innovatorinnen und Innovatoren zu stärken. Wir wünschen den Fellows allen Erfolg der Welt bei der Umsetzung ihrer Vision.“ so Renata Jungo Brüngger, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG für Integrität und Recht.

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UCG Korporativ-Partner ADAC auf Wachstumskurs


Der Mobilitätsclub konnte seine Mitgliederzahl deutlich auf jetzt über 21,4 Millionen steigern

Ende des Jahres 2022 waren über 21,4 Millionen Menschen Mitglied beim ADAC. Der Verein konnte den Mitgliederbestand um mehr als 190.000 steigern und damit deutlich stärker als in den beiden von der Pandemie stark geprägten Vorjahren.

Hintergrund für das deutlich Plus ist vor allem die gegenüber den Jahren 2020 und 2021 erhöhte Mobilität und Reiseaktivität. Zugleich sieht sich der Club in seinem strategischen Kurs bestätigt, Angebote und Leistungen entsprechend den Mitgliederbedürfnissen weiterzuentwickeln und auszuweiten. „Hilfe, Rat und Schutz verstehen wir heute umfassender“, sagt ADAC Vorstand Dr. Dieter Nirschl. „Und wir sehen, dass das Bedürfnis der Menschen nach zuverlässiger Unterstützung und nach Sicherheit – im Bereich der Mobilität und darüber hinaus – steigt.“

Der ADAC hat deshalb im vergangenen Jahr unter anderem die ADAC Fahrradpannenhilfe gestartet, die von Mitgliedern sehr gut angenommen wird. Damit trägt der Club einem veränderten Mobilitätsverhalten Rechnung und unterstützt den Mobilitätswandel aktiv.

Im Bereich der Elektromobilität engagiert sich der Club in Kooperation mit dem Partner EnBW unter anderem mit dem Ladeangebot ADAC e- Charge, das bereits mehr als 250.000 Menschen nutzen. Zusätzlich übernimmt der ADAC seit April 2022 mit dem THG Bonus die Vermittlung der THG Quote. Mehr als 80.000 E-Auto-Besitzer nutzen bereits das neue Angebot des ADAC.

Dem erhöhten Bedürfnis nach Absicherung auf Reisen kommt der ADAC unter anderem mit der Premiummitgliedschaft nach, die 2020 eingeführt wurde. Diese hochwertige Mitgliedschaft konnte am stärksten wachsen und wird in besonderem Maße von jungen Familien nachgefragt.

Erfolgreich entwickelt der ADAC auch Angebote in den Bereichen Gesundheit und Zuhause weiter. So können Premiummitglieder und Versicherte mit einem Auslandskrankenschutz über die ADAC Medical App unter anderem telemedizinische Leitungen im Ausland in Anspruch nehmen. Für den häuslichen Bereich bietet der Club bereits in vielen Städten einen Schlüsselnotdienst an.

ADAC Vorstand Nirschl: „Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zählt der Erfolg beim Mitgliederwachstum doppelt. Wir nehmen ihn als Anspruch und Aufforderung, weiterhin auf Qualität und Zuverlässigkeit bei unseren Angeboten zu setzen. Auch in diesem Jahr wollen wir unseren Mitgliedern weitere passgenaue und zeitgemäße Angebote machen.“

Der UCG ist Korporativclub des ADAC.

Jetzt schnell anmelden: Technikschulung Basis U 411 im April 2023

Der Lehrgang ist ausschließlich geeignet für Technik-Einsteiger mit wenig Schrauber-Erfahrung. Somit ist dies kein Lehrgang für ausgebildete Mechaniker oder Profis. Es folgen zu späteren Zeitpunkten Aufbaumodule mit Schwerpunkten wie z.B. Motor, Getriebe und Achsen. Auf folgende theoretische Themen wird eingegangen:

• Technische Daten

• Besonderheiten des Modells

• Erklärung der Motoren und Getriebe an Schulungsaggregaten und Schnittmodellen

• Erklärung der Aggregate und ihrer Besonderheiten

• Bremsenplan pneumatisch und hydraulisch

• Schwachstellen des Modells und Reparaturlösungen (Korrosion, Undichtheiten, Verschleiß)

• Wartung und die passenden Öle in der heutigen Zeit

• Hydraulikanlage

Doch auch die Praxis kommt nicht zu kurz, denn es werden folgende Dinge praktisch erlernt:

• Fahrerhaus abnehmen und besprechen, was zu beachten ist (mit Unterstützung durch das Werkstatthandbuch)

• Wartungstechnische Themen wie Öle, Ölwechsel an Aggregaten und Achsen zum Handanlegen

• Wechsel der Bremsflüssigkeit

• Schmierplan am Fahrzeug durchgehen und Ventile am Motor einstellen

• Thema Bremsen, deren Instandsetzung, Reparatur und Einstellung

• Reparatur und Instandsetzung bei Undichtigkeit an der Achse

• Tipps und Tricks zur Instandsetzung des Druckluftsystems, Hydrauliksystems und Bremssystems

 

Anmeldung

Die Anmeldung und Bezahlung erfolgen über die Geschäftsstelle, das durchführende Institut ist das Unimog-Museum. Die Schulung findet in der Werkstatt des Unimog-Museums statt.

Termine

Jeder Kurs dauert 2 Tage. Pro Kurs können 10 Personen teilnehmen. Folgende Termine stehen zur Auswahl:

02. – 03.03.2023 ausgebucht

06. – 07.03.2023 – Noch Platz vorhanden

09. – 10.03.2023 – Noch Platz vorhanden

13. – 14.03.2023 – Noch Platz vorhanden

16. – 17.03.2023 – Noch Platz vorhanden

23. – 24.03.2023 – Noch Platz vorhanden


Zeiten

Tag 1: von 08:30 Uhr bis ca.16:00 Uhr (Treffpunkt direkt in der Werkstatt)

Tag 2: von 08:00 Uhr bis ca.16:00 Uhr (Treffpunkt direkt in der Werkstatt)

Die Kaffeepause am Vormittag ist im Kurspreis inklusive. Es werden Brezeln, Kaffee und Kaltgetränke bereitgestellt. In der Mittagspause können sich die Teilnehmer selbst verpflegen oder im Unimog-Restaurant essen gehen. Montags hat das Restaurant geschlossen, es gibt jedoch im Ort mehrere Möglichkeiten essen zu gehen.

Kosten

Die Schulung kostet 399,00 Euro. UCG- oder Museumsvereins-Mitglieder erhalten einen Sonderpreis in Höhe von 359,00 Euro. Der Betrag ist nach der Vereinbarung eines freien Termines im Vorfeld an den Unimog-Club zu überweisen (IBAN DE16 6625 0030 0050 2813 77). Nur durch Eingang des Geldes ist die Anmeldung fix gültig. Im Preis enthalten ist eine normale Lehrgangs- oder Tagungsverpflegung mit Kaltgetränken, Brezeln und Kaffee zum Frühstück. Nicht enthalten ist das Mittagessen. Jeder Teilnehmer erhält eine ausführliche Dokumentation (Handout) sowie eine Teilnahmebestätigung.

Stornobedingungen
Muss die Veranstaltung aufgrund der Coronapandemie von uns abgesagt werden, erhalten die Teilnehmer den Gesamtbetrag zurückerstattet oder einen Ersatztermin angeboten. Bei einer Absage des Teilnehmers bis zu 14 Tage vor dem Event erhält der Teilnehmer 80 % des Betrages zurückerstattet. Bei einer Absage des Teilnehmers ab 14 Tage vor dem Event erhält der Teilnehmer 50 % des Betrages zurückerstattet.

Kontaktdaten

Unimog-Club Gaggenau e.V., Eichetstraße 4, 76456 Kuppenheim, Tel.: 07222/8089938

Unimog Museum, An der B 462, 76571 Gaggenau, Tel.: 07225/981310

Das neue Unimog-Museum eröffnet Ende Januar mit Eröffnungswochenende

 

Fast zwei Jahre Bauzeit, immer wieder Verzögerungen durch Material- und Handwerkerengpässe, Kostenexplosion in fast allen Bereichen – das alles ist vergessen, wenn das Unimog-Museum in Gaggenau am letzten Januarwochenende 2023 für die BesucherInnen neu eröffnet wird.

Unimog- und MB-trac-Gesamtschau

Ab dem 28. und 29. Januar 2023 wird die Ausstellung „Das Beste aus dem Unimog-Museum“ im dann mehr als doppelt so großen Gesamtbau zu sehen und zu erleben sein. In ihr werden fast alle Baureihen des Unimog und MB-trac und dazu etliche Anbauten aus den verschiedensten Anwendungsbereichen präsentiert. Bestückt ist diese Schau wo immer es geht mit Fahrzeugen und anderen Exponaten aus den Depots. Denn im Laufe seines bald 17jährigen Bestehens wurden dem Museum viele schöne und außergewöhnliche Unimog, MB-trac, Aggregate und Anbauten als Dauerleihgaben überlassen, für kleines Geld verkauft oder testamentarisch vermacht, die zum Teil noch nie in einer Ausstellung zu sehen waren.

Bau und Innenausstattung

Entworfen von Kohlbecker Gesamtplan und realisiert durch die Grötz GmbH als Generalunternehmer bietet das neue Unimog-Museum neben einer beeindruckenden Optik mit viel Holz nicht nur Platz für doppelt so viele Unimog in der Ausstellung wie bisher, sondern auch für die dazugehörigen Aggregate. Erläutert wird das alles mittels neuer digitaler Exponatstelen, die der Unimog-Club Gaggenau dem Museum zur Verfügung stellt. Die Besucher können sich durch Informationen über das konkrete Fahrzeug und die Baureihe bis hin zu Fotos und Filmen mit Anwendungsbeispielen klicken.

Darüber hinaus warten digitale Großstelen mit allgemeinen Informationen zum Unimog und seiner Einbindung in die regionale, deutsche und internationale (Wirtschafts-)Geschichte auf. Groß geschrieben wird im neuen Museum das Kapitel „MB-trac“. Vier statt bislang zwei Fahrzeuge sind zu sehen, und die Geschichte des MB-trac wird in Wort und – bewegtem – Bild ausführlich dokumentiert.

Ergänzt wird die Unimog-Ausstellung auf 200 Quadratmetern im Neubau durch eine Dauerausstellung über den Automobilbau in Gaggenau von 1894 bis heute – mit fünf Fahrzeugen, die diese Geschichte repräsentieren.

Des Weiteren gibt es einen Multimediaguide in Deutsch, Englisch und Französisch. Laden Sie sich hierfür gerne vorab die entsprechende App im Play- oder Appstore unter dem Stichwort „Unimog-Museum“ herunter. Sie werden mit ihrem eigenen Smartphone durch die Ausstellung geführt und erhalten an 15 Stationen zusätzliche Information in Form von Videos.

Doch nicht nur die Information, sondern auch das Erleben kommen nicht zu kurz. In zwei Fahrerhäusern – einem alten und einem neuen – kann man sich selbst ans Steuer des Unimog setzen und ein Gefühl dafür bekommen, wie es war und ist, einen Unimog als Arbeitsgerät zu nutzen.

Zwei weitere Veranstaltungsräume, die sich zum Waldrand hin öffnen und dadurch eine ganz eigene Atmosphäre haben und die außerdem mit der neuesten Veranstaltungstechnik bestückt sind, ein eigener Sanitärbereich in der neuen Halle, der bei Außenveranstaltungen auch von außen begangen werden kann, eine Ausfahrtschleuse und ein Depot für Mobiliar und Ausstellungsgegenstände runden das Raumangebot im Neubau ab.

Bauchronologie

Der Baubeginn für das Museum war im April 2021. Richtfest wurde am 26. November 2021 gefeiert. Der Innenausbau dauerte dann noch einmal ein ganzes Jahr. Seit Mitte 2021 wurde parallel mit Hochdruck an der neuen Gestaltung des gesamten Museums gearbeitet.

In einer einmonatigen Schließungsphase schließlich wurde im Januar 2023 mit viel ehrenamtlicher Unterstützung das alte Museum zurückgebaut und grundgereinigt und das neue, nun doppelt so große Museum eingerichtet.

Eröffnungswochenende

Die Feierlichkeiten beginnen am Donnerstag, dem 26. Januar 2023 um 17 Uhr mit einem Fest für alle am Bau beteiligten Handwerker und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Am Freitag, dem 27. Januar 2023 findet um 19 Uhr ein Empfang für alle UnterstützerInnen des Baus sowie Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Wirtschaft statt. Am 28. und 29. Januar 2023 öffnet das Museum seine Pforten für alle Besucherinnen und Besucher. Das Programm des Eröffnungswochenendes wird Anfang Januar feststehen und auf der Homepage veröffentlicht.

Unimog-Pionier Otto Pfeifer mit 96 Jahren gestorben

Unimog-Pionier Otto Pfeifer 2005 mit Pokal für seinen Unimog 421 beim Traktor-, Unimog- und Motorrad-Treffen auf dem Dobel, Schwarzwald – Unimog pioneer Otto Pfeifer 2005 with trophy for his Unimog 421 at the tractor, Unimog and motorbike meeting at Dobel, Black Forest – Photo Michael Wessel

See English text below

Otto Pfeifer: „Mein Leben war Unimog!“

Unimog-Pionier mit 96 Jahren in Bernbach gestorben

Mit 96 Jahren ist am 2. Januar 2023 der Ur-Bernbacher und Unimog-Pionier Otto Pfeifer nach wenigen Krankheitstagen gestorben. Er gehörte bereits zu einer Gruppe von sechs Kfz-Spezialisten, die 1951 vom Benzwerk Gaggenau aus nach Göppingen zur Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer beordert wurden. Dort sollten sie die Montage des Unimog und das Fahren mit ihm im Gelände kennenlernen. Bei Boehringer waren bekanntlich ab 1949 die ersten 602 Unimog gebaut worden. Diese Abordnung war sicher eine besondere Auszeichnung für den damals 25-jährigen Ur-Bernbacher, wie er sich gerne bezeichnete.

In dem Buch „Geschichten rund um den Unimog“ hatte Otto Pfeifer dazu geschrieben: „ Im Frühjahr 1951 rief mich Herr Groß vom Personalbüro zu sich und sagte sinngemäß: ‚Wir beabsichtigen, das neue landwirtschaftliche Fahrzeug, das bisher in Göppingen gebaut wurde, in Gaggenau zu produzieren. Sie verstehen doch etwas von der Landwirtschaft und haben eine Lehre als Kraftfahrzeugschlosser absolviert. Probieren Sie mal was Neues! Hätten Sie nicht Lust, bei dem neuen Team mitzuarbeiten?’“ – Und er hatte Lust – sein ganzes weiteres berufliche Leben und darüber hinaus.

Etwas Besseres hätte ihm auch kaum passieren können, denn er bewies weiter viel technisches Geschick und wurde daher als Vorführer und Kundendienst-Fachmann für den Unimog in ganz Europa eingesetzt. So nahm er bereits 1951 an einer mehrwöchigen Vorführung in Jugoslawien teil – somit hinter dem sogenannten „Eisernen Vorhang“.

Pfeifer erinnerte sich weiter: „Ich wurde öfter rausgeschickt und habe mich immer mehr auf Forsteinsätze spezialisiert. Ich hatte wohl den richtigen Blick für die Arbeiten im Wald, denn nur mit dem Anbinden des Seils war es nicht getan. Wir hatten damals wenig PS und nicht die richtige Seilwinde und sollten trotzdem riesige ‚Kaventzmänner‘ aus dem Forst holen. Oftmals mussten wir mit unseren 25 oder 32 PS gegen Konkurrenten mit 60 bis 70 PS antreten. Tricks und Geschicklichkeit waren da gefragt. Im Laufe der Zeit hatten wir uns schließlich zu Experten entwickelt.“

Auf vielen Unimog-Werbefotos ist Otto Pfeifer zu sehen. So hier rechts mit seinem Kollegen Hirth. Otto Pfeifer can be seen in many Unimog advertising photos. Here on the right with his colleague Hirth.  Photo Mercedes-Benz AG

Gerne dachte Otto Pfeifer auch an einen besonderen Einsatz in Island Anfang der 1960er Jahre zurück, um dort ein Filmteam bei den Dreharbeiten für „Snorry und seine wilden Pferde“ zu unterstützen. Das weite Land mit seien heißen Geysiren und wilden Pferden beeindruckte ihn sehr. „Ich hatte eine sehr abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in vielen Ländern dank des Unimog!“ erinnerte er sich später.

Bevor Otto Pfeifer 1987 mit 45 Dienstjahren in Rente ging, kaufte er sich noch einen gebrauchten Unimog 421 aus den Beständen der Bundeswehr. Damit war er die nächsten Monate beschäftigt, denn er zerlegte dieses Fahrzeug in alle Einzelteile und restaurierte es komplett. Beim Holzmachen, beim Mähen und beim Winterdienst in seinem über 500 Meter hoch gelegenen Heimatort leistete der 421er ihm fortan wertvolle Dienste. Als Mitglied im Unimog-Club Gaggenau nahm Otto Pfeifer auch gerne an Ausfahrten teil. Und bei den jährlichen Traktor-, Unimog- und Motorrad-Treffen auf dem Dobel war er nicht nur Stammgast sondern durfte auch immer wieder Ehrenpokale mit nach Hause nehmen. Dort war er aber auch stets ein geschätzter Fachmann und Gesprächspartner – nicht nur in Sachen Unimog-Oldtimer.

Otto Pfeifer erfreute sich einer guten Gesundheit und deutete dennoch kürzlich seinen Familienmitgliedern sehr zu deren Freude an, dass er in nächster Zeit das Fahren mit dem Pkw aufgeben werde. Auf die Fahrten mit dem Unimog wolle er aber noch nicht verzichten. An Heiligabend holte er sich jedoch einen Infekt, der zu einer tödlichen Lungenentzündung führte.  

Die Trauerfeier und Beerdigung für Otto Pfeifer fand am 10. Januar 2023 in seiner Heimatgemeinde Herrenalb-Bernbach unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Dass der Unimog eine ganz besondere Bedeutung im Leben des Verstorbenen hatte, wurde der Trauergemeinde bereits dadurch im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt, dass neben dem Sarg ein großes Bild des Unimog 421 von Otto Pfeifer aufgestellt war. Der Unimog fand dann auch immer wieder Erwähnung in den sehr einfühlsamen Worten von Pfarrer Florian Lampadius. Es wurde aber auch deutlich, dass das Familienleben für Otto Pfeifer sehr wichtig war. Zumal er sehr früh seine Frau verloren hatte. Er war ein stets hilfsbereiter Nachbar – natürlich auch immer wieder mit seinem Unimog. Egal ob beim Holzholen, Mähen oder beim Winterdienst in der immerhin 365 Meter hoch gelegenen Gemeinde. Vertreter örtlicher Vereine würdigten zudem sein Engagement in der Dorfgemeinschaft. Aus den abschließenden Worten des Pfarrers klingt nach: „Seien wir alle dankbar, dass wir Otto Pfeifer kennen lernen durften!“

Wir werden Otto Pfeifer in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Michael Wessel

Ehrenvorsitzender des Unimog-Club Gaggenau e. V.

Januar 2023

Die Begeisterung für den Unimog konnte Otto Pfeifer an seinen Enkel Arno Appenzeller weitergeben, der den Unimog 421 seines Opas in Ehren halten wird. Foto von Carl-Heinz Vogler aus 2015 bei einem Treffen der Regionalgruppe Mittelbaden des Unimog-Club Gaggenau – Otto Pfeifer was able to pass on his enthusiasm for the Unimog to his grandson Arno Appenzeller, who will cherish his grandfather’s Unimog 421. Photo by Carl-Heinz Vogler at a meeting of the Central Baden Regional Group of the Unimog Club Gaggenau

 

Otto Pfeifer: „My life was Unimog!“
Unimog pioneer dies in Bernbach at the age of 96

At the age of 96, the original Bernbach resident and Unimog pioneer Otto Pfeifer died on 2 January 2023. He was already one of a group of six motor vehicle specialists who were ordered from the Benzwerk Gaggenau to the Gebrüder Boehringer machine factory in Göppingen in 1951 to learn how to assemble the Unimog and drive it off-road. As is well known, the first 602 Unimogs were built at Boehringer from 1949 onwards. This delegation was certainly a special honour for the then 25-year-old Ur-Bernbacher, as he liked to call himself.

In the book „Geschichten rund um den Unimog“ (Stories about the Unimog), Otto Pfeifer wrote: „In the spring of 1951, Mr Groß from the personnel office called me and said: ‚We intend to produce the new agricultural vehicle, which was previously built in Göppingen, in Gaggenau. You know something about agriculture and have completed an apprenticeship as a motor vehicle mechanic. Try something new! Wouldn’t you like to join the new team?'“ – And he did – for the rest of his professional life and beyond.

Something better could hardly have happened to him, because he continued to demonstrate a great deal of technical skill and was therefore employed as a demonstrator and customer service specialist for the Unimog throughout Europe. In 1951, for example, he took part in a demonstration lasting several weeks in Yugoslavia – thus behind the so-called „Iron Curtain“.

Pfeifer recalled further: „I was sent out more often and specialised more and more in forestry operations. I must have had the right eye for the work in the forest, because just tying the rope was not enough. At that time we had little horsepower and not the right winch, and yet we were supposed to get huge ‚kaventzmen‘ out of the forest. Often we had to compete with our 25 or 32 horsepower against competitors with 60 to 70 horsepower. Tricks and skill were in demand. In the course of time, we had finally developed into experts.“

Otto Pfeifer also liked to think back to a special assignment in Iceland at the beginning of the 1960s to support a film crew there during the shooting of „Snorry and his Wild Horses“. The vast country with its hot geysers and wild horses impressed him very much. „I had a very varied and interesting job in many countries thanks to the Unimog!“ he later recalled.

Before Otto Pfeifer retired in 1987 with 45 years of service, he bought a second-hand Unimog 421 from the stocks of the Bundeswehr. This kept him busy for the next few months, as he dismantled this vehicle into all its individual parts and completely restored it. From then on, the 421 provided him with valuable services for woodcutting, mowing and winter maintenance in his hometown at an altitude of over 500 metres. As a member of the Gaggenau Unimog Club, Otto Pfeifer also enjoyed taking part in outings. And at the annual tractor, Unimog and motorbike meetings on the Dobel, he was not only a regular guest but was also always allowed to take home trophies. But he was also always a valued expert and discussion partner – not only in the field of Unimog vintage cars.

Otto Pfeifer was in good health and yet recently indicated to his family members, much to their delight, that he would be giving up driving a car in the near future. However, he does not want to give up driving the Unimog yet. On Christmas Eve, however, he caught an infection that led to a fatal case of pneumonia.

The funeral service and burial for Otto Pfeifer took place on 10 January 2023 in his home town of Herrenalb-Bernbach with great participation from the local population. The fact that the Unimog had a very special meaning in the life of the deceased was already made clear to the mourners in the truest sense of the word by the fact that a large picture of Otto Pfeifer’s Unimog 421 was set up next to the coffin. The Unimog was also mentioned again and again in the very sensitive words of Pastor Florian Lampadius. It also became clear that family life was very important to Otto Pfeifer. Especially as he had lost his wife very early. He was an ever-helpful neighbour – of course always with his Unimog. No matter whether he was fetching wood, mowing or doing winter maintenance in the community, which is situated at an altitude of 365 metres. Representatives of local associations also paid tribute to his commitment to the village community. The closing words of the pastor resonate: „Let us all be grateful that we were allowed to get to know Otto Pfeifer!“

Otto Pfeifer was able to pass on his enthusiasm for the Unimog to his grandson Arno Appenzeller, who will cherish his grandfather’s Unimog 421.

We will keep Otto Pfeifer in good memory and honour his memory.

Michael Wessel
Honorary President of the Unimog Club Gaggenau e. V.
January 2023

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Mit den Genen von Sprinter & Co.: Der Daimler Motor-Geschäftswagen von 1899

 

Schon gewußt? Als Mitglied des Unimog-Club Gaggenau kommt man mit dem Mitgliedsausweis „Mercedes-Benz ClubCard“ kostenlos ins Unimog-Museum in Gaggenau – und in das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Das Stuttgarter Museum zeigt die Geschichte der Lastkraftwagen von den Anfängen an – daher diesmal im Blick: der Daimler Motor-Geschäftswagen.

Der Daimler Motor-Geschäftswagen

Leistungssteigerung: Welche Funktion hat das kreisrunde Bauteil mit dem Lochmuster an der Front des Daimler Motor-Geschäftswagens aus dem Jahr 1899? Die Einlässe hinter der siebartigen Platte sind Luftkanäle eines Röhrchenkühlers, den der Mobilitätspionier Wilhelm Maybach erfand. Mit dieser Innovation verbessert Maybach die Motorkühlung und damit die Leistungsfähigkeit der von Daimler gebauten Automobile erheblich. Der Röhrchenkühler wird erstmals vor 125 Jahren im Phönix-Wagen verwendet, der Gebrauchsmusterschutz wird am 24. Dezember 1897 eingetragen. Im Dezember desselben Jahres kommen die Motor-Geschäftswagen der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) auf den Markt.

 

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Frohe Weihnachten und alles Gute für 2023

Viele Grüße vom Vorstand des Unimog-Club Gaggenau e.V.

Franziska Cusumano übernimmt Leitung von Mercedes-Benz Special Trucks

Franziska Cusumano ist seit 1. Dezember 2022 verantwortlich für Mercedes-Benz Special Trucks & Custom Tailored Trucks

Personelle Veränderung bei Mercedes-Benz Trucks: Franziska Cusumano (33) wird ab 1. Dezember 2022 die Leitung des Sonderfahrzeugbereichs Mercedes-Benz Special Trucks & Custom Tailored Trucks (CTT) übernehmen. Sie folgt auf Ralf Forcher (59), der zum Jahresende in den Ruhestand geht. In ihrer neuen Funktion verantwortet sie die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb der Mercedes-Benz Baureihen Unimog, Econic und Zetros in Wörth sowie die Geschäftseinheit für individuelle Kundenumbauten in Molsheim im Elsass.

Franziska Cusumano trat 2008 in den Daimler Konzern ein und startete im Gießereigeschäft in Mannheim und Südafrika. Es folgten verschiedene Positionen in der Forschung & Entwicklung im Fuso Global Hybrid Center in Japan, sowie im Mercedes-Benz Produktmanagement und Plattformmanagement für Motoren und Achsen. Im Jahr 2018 übernahm sie die Rolle als Executive Assistant des Vorsitzenden von Daimler Truck und wurde mit der Ausgliederung 2021 zusätzlich Stabschefin und Leiterin des Corporate Office zuständig sowohl für den Vorstand als auch den Aufsichtsrat und dessen Ausschüsse. Neben ihrem Bachelor-Abschluss in International Business erhielt Franziska Cusumano einen Master of Science von der Columbia University, New York, mit den Schwerpunkten Transport und zukünftige Mobilität sowie Umwelt und Nachhaltigkeit.

Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Ich freue mich, dass Franziska Cusumano die Verantwortung für den Geschäftsbereich Mercedes-Benz Special Trucks übernimmt. Franziska bringt eine hervorragende Führungspersönlichkeit und ein breites Fachwissen mit. Ich bin überzeugt, dass sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem Engagement die besten Produkte und Lösungen für unsere Kunden liefern, den Erfolg von Mercedes-Benz Special Trucks ausbauen und das Geschäft weiter voranbringen wird. Ich wünsche ihr einen erfolgreichen Start und alles Gute in ihrer neuen Rolle.“

 

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Produktionsjubiläum 20 Jahre Unimog-Fertigung in Wörth

Das Mercedes-Benz Werk Wörth feiert ein besonderes Jubiläum: Seit 20 Jahren wird hier der Unimog produziert. Nachdem das Fahrzeug über viele Jahre im Schwesterwerk Gaggenau gefertigt wurde, zog die Produktion des Universal-Motor-Geräts im Jahr 2002 von Gaggenau in das Werk Wörth um. Als sogenannter Special Truck für besonders herausfordernde Aufgaben wird der Unimog seitdem im größten Werk für Mercedes-Benz Lkw mit hohen Anteilen an manueller Montage produziert, was eine besonders hohe Flexibilität in den Abläufen ermöglicht.

Der Unimog ist bis heute noch immer mit dem Werk Gaggenau verbunden, wo er über 50 Jahre hinweg produziert wurde. In Gaggenau werden nach wie vor die Unimog-spezifischen Portalachsen, Getriebe sowie zahlreiche andere Komponenten gefertigt. In der Nähe der ehemaligen Produktionsstätte befindet sich heute auch das Unimog-Museum. Seit dem Produktionsstart im Jahr 1951 sind bisher über 370.000 Unimogs in den Werken Gaggenau und Wörth vom Band gerollt.

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Tagung der Regionalbeauftragten Unimog-Club Gaggenau e. V. in Dreieichenhain

Am 26. November trafen sich die Repräsentanten in der Turnhalle des Turnvereines Dreieichenhain zu ihrer zweimal jährlich stattfindenden Zusammenkunft. Insgesamt kamen über 50 Teilnehmer zusammen, um sich über Datenschutz, Nachwuchsarbeit und die Zukunft des Clubs auszutauschen. Der Unimog-Club Gaggenau hat weltweit über 8.000 Mitglieder in 49 Ländern, Tendenz steigend. Zwar liegt der Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum, doch die Mitgliederzahlen im internationalen Bereich steigen stetig. Das jährliche Treffen des Clubs, abwechselnd in verschiedenen Regionen veranstaltet, findet im kommenden Jahr in Aufenau in der Nähe von Bad Soden Salmünster statt. Erwartet werden mehrere Hundert Fahrzeuge und zahlreiche Tagesgäste.

Zukunftsstrategien waren ein wichtiges Thema, denn die aktuellen Krisen und steigenden Energiepreise betreffen natürlich auch den Unimog-Club. Wie in allen anderen Vereinen auch ist der Nachwuchs eines der größten Probleme für die Zukunft. Hier wurden neue Wege aufgezeigt und einige Aktivitäten vorgestellt, z. B. mehr gezielte Angebote für Kinder. Diskutiert wurde auch die Präsentationsform des Clubs auf den zentralen Veranstaltungen, mit der Frage ob die Fahrzeuge mehr bewegt werden sollen mit Darstellung der Einsatzzwecke? Liegt der Fokus auf die allgemeine Öffentlichkeitsarbeit oder ist es eher eine interne Veranstaltung? Diese Fragen wurden ausgiebig erörtert und vielfach beantwortet, aber eine allgemein gültige Absprache konnte nicht getroffen werden.

Neben dem Club gibt es auch ein Unimog-Museum in Gaggenau in der Unimog-Welt. Hier wurde diskutiert, wie man sich als Club mehr einbringen kann in die Arbeit des Museums. Vor Ort wird der Unimog erlebbar, Ende Januar wird das Museum neu eröffnet mit Erweiterungsbau, der personelle ehrenamtliche Aufwand ist enorm, um den Musemsbetrieb am Laufen zu halten. Hier suchte man nach Möglichkeiten, das Museum zu unterstützen. Digital geht man völlig neue Wege mit dem Unimog-Informations-System, einem Portal, welches den digitalen Zugang zu Informationen rund um den Unimog und seine verschiedenen Baureihen ermöglicht. Der Zugang über das Internet ermöglicht jedem Mitglied einen Zugang von zu Hause aus.

Am Ende des Tages hat es, wie bei vielen anderen großen Konferenzen, dann kaum mit der Zeit gereicht. Dennoch wurden viele neue Perspektiven aufgezeigt, neue Kontakte geknüpft und die Regionalbeauftragten mit neuen Anregungen im Gepäck nach Hause fahren konnten.

Die Regionalbeauftragte des Unimog-Club Gaggenau treffen sich zweimal im Jahr mit dem Club-Vorstand, um sich über aktuelle und zukünftige Themen auszutauschen.

Referenzschreiben für Boehringer-Unimog – Letter of reference for Boehringer Unimog

Heinrich Walter, Mitarbeiter von Bernhard Damann, mit dem Vorserien-Unimog Nr. 39

See English text below

Einige Monate nach Auslieferung der ersten Unimog schrieb die Maschinenbaufabrik Gebrüder Boehringer einige Kunden an und bat sie um ein Referenzschreiben. Dazu gehörte auch der Landwirt Bernhard Damann in Astrup. Er hatte über die Vertretung Hoeser im August 1949 den Boehringer Nummer 39 ausgeliefert bekommen. Hier das Schreiben des offensichtlich sehr zufriedenen Kunden:

 

Astrup, 12.1.50

Die Landwirtschaft ist bekanntlich ein Transportgewerbe wider Willen. Das trifft besonders zu für unsere vielseitigen Betriebe mit Veredelungswirtschaft, Gemüse- und Obstbau. Seit August 1949 bin ich im Besitz eines UNIMOG. Er ist nicht mein erster Schlepper. Nachdem ich 1945 nähere Einzelheiten erfuhr, habe ich mich gleich entschlossen, diesen neuzeitlichen Schlepper anzuschaffen. Meine Begeisterung über ihn ist noch genau so gross wie am ersten Tag, ja noch grösser.

Der UNIMOG hat einen neuen Rhythmus in meinen Betrieb gebracht. Vom Standpunkt des Schlepperfahrers ist der UNIMOG komfortabel eingerichtet. Selbst bei schlechtem Wetter kann ich den ganzen Tag hinter dem Steuer sitzen, ohne dass mir  Regen, Wind oder Kälte etwas anhaben können. Was das bedeutet, kann der am besten beurteilen, der im November oder Dezember tagelang bei nasskaltem Herbstwetter gepflügt hat.

Ausserordentlich ist auch die Ladefläche. Man stösst jeden Tag auf neue Anwendungsmöglichkeiten. Ich habe einen besonderen Aufsatz für den Schweinetransport und einen anderen, der aus dem UNIMOG einen Lieferwagen macht. Wenn ich mit angebauter Pflanzmaschine arbeite, dient die Ladefläche zur Aufnahme der Pflanzen. Für die Schädlingsbekämpfung kommt auf die Ladefläche ein 1000 Ltr. grosser Behälter und die Pumpe wird von der Zapfwelle angetrieben.

Sehr angenehm ist das flüssige Fahren von 1 km bis hinauf zu 50 km/Std. Das bedeutet etwas im Zeitalter des Tempos.

Der UNIMOG bringt Leben in jeden Betrieb. Durch seine UNIVERSALITÄT reizt er direkt zum Einsatz.

Bernhard Damann

Bauer ein Astrup

über Vechta/Oldenburg

Heinrich Walter, Mitarbeiter von Bernhard Damann, mit dem Vorserien-Unimog Nr. 39 – schon mit neuem Kennzeichen für den Landkreis Vechta

Gerne hätte Damann seinerzeit voller Begeisterung eine Unimog-Vertretung aufgebaut. Diese erhielt jedoch Hoes in Oldenburg, erinnerte sich Bernhard Walter, dessen Vater Heinrich als Schlosser und als Fahrer für den Unimog zunächst auf dem Hof arbeitete. 

Bernhard Damann und Heinrich Walter waren ideenreiche Tüftler. Nächtelang experimentierten sie und so entstanden sehr viele Geräte. Ursprünglich für den Eigenbedarf, bald auch für Dritte. So beispielsweise Apfel-Sortiermaschinen oder eine patentierte Musmühle für Rüben. Für die selbstgebauten Pflanzmaschinen war der Unimog wegen seines Kriechgangs als Zugfahrzeug besonders gut geeignet.  –  Anfang der 50er Jahre beschäftigte Damann in der Landtechnik und auf seinem Hof insgesamt etwa 20 Mitarbeiter.

Aus Band 3 der „Geschichten rund um den Unimog“. Dieses Buch mit 154 Seiten ist zum Sonderpreis von 10 Euro im Unimog-Museum Gaggenau oder über www.buchundbild.de (dann zuzüglich Versandkosten) erhältlich. Ein nettes Geschenk für einen Unimog-Fan

Letter of reference for Boehringer Unimog

A few months after delivery of the first Unimog, the engineering company Gebrüder Boehringer wrote to a number of customers asking for a letter of reference. Among them was the farmer Bernhard Damann in Astrup. He had taken delivery of the Boehringer number 39 in August 1949 via the Hoeser agency. Here is the letter from the obviously very satisfied customer:

Astrup, 12.1.50

As is well known, agriculture is a transport industry against its will. This is especially true for our versatile farms with processing, vegetable and fruit growing. I have owned a UNIMOG since August 1949. It is not my first tractor. After I learned more details in 1945, I immediately decided to buy this modern tractor. My enthusiasm for it is still as great as it was on the first day, even greater.
The UNIMOG has brought a new rhythm to my farm. From the tractor driver’s point of view, the UNIMOG is comfortable. Even in bad weather I can sit behind the wheel all day without rain, wind or cold affecting me. What this means is best judged by someone who has ploughed for days in November or December in wet, cold autumn weather.
The loading area is also extraordinary. You come across new applications every day. I have a special attachment for transporting pigs and another that turns the UNIMOG into a delivery truck. When I work with a planter attached, the loading area is used to hold the plants. For pest control, a 1000-litre tank is placed on the loading area and the pump is driven by the power take-off shaft.
Very pleasant is the smooth driving from 1 km up to 50 km/hour. That means something in this age of speed.
The UNIMOG brings life to any farm. Due to its UNIVERSALITY, it is immediately appealing for use.

Bernhard Damann
Farmer an Astrup
via Vechta/Oldenburg

At the time, Damann would have been delighted to set up a Unimog dealership. However, this was given to Hoes in Oldenburg, remembers Bernhard Walter, whose father Heinrich initially worked on the farm as a locksmith and as a driver for the Unimog.
Bernhard Damann and Heinrich Walter were inventive tinkerers. They experimented all night long, and that’s how a lot of equipment came into being. Originally for their own use, but soon also for third parties. For example, apple sorting machines or a patented mush mill for beets. The Unimog was particularly well suited as a towing vehicle for the self-built planting machines because of its crawling gear.
In the early 1950s, Damann employed a total of about 20 people in agricultural engineering and on his farm.

From Volume 3 of the “Stories about the Unimog”. This 154-page book is available at a special price of 10 euros from the Unimog Museum in Gaggenau or from www.buchundbild.de (plus postage). German language.

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In Kürze mehr über unser Jahrestreffen 2023 in der Mitte von Deutschland – jetzt schon Mal den Termin sichern und anmelden.

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30 Jahre Unimog-Club Gaggenau|20 Jahre Rhein-Main in Aufenau

Datum
08.06.2023 – 11.06.2023
Veranstalter
UCG Gaggenau 
Veranstaltungsort
Motocrossgelände MSC Aufenau 
Adresse
In den Pflanzenländern  
PLZ / Ort
63607 Wächtersbach 
 

 

Impressionen vom UCG-Jahrestreffen 2022

 

Impressionen vom Jahrestreffen 2022 in Bahrenfleth

Das Jahrestreffen des Unimog-Club Gaggenau fand vom 26. bis 28. August 2022 im hohen Norden statt, nämlich kurz hinter Hamburg zwischen Itzehoe und Glückstadt. Damit man noch einmal einen kleinen Eindruck vom Unimog-Highlight bekommt, hat unser Mitglied David Endres vor Ort sehenswerte Impressionen festgehalten.

 

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