Anmeldung zum Teilemarkt am 29.09.2018

Ab sofort kann man sich für den Teilemarkt am 29.09.2018 anmelden.

Alle Infos sowie das Anmeldeformular finden Sie hier Teilemarkt 2018

Unimog-News: Extreme Waldbrandgefahr – Feuerwehr Kirchzarten bekämpft Brände mit hochgeländegängigem Unimog U 5023

Aufgrund der derzeitigen extremen Temperaturen ist die Gefahr von Wald­bränden, aber auch von Flächenbränden von Feldern und Wiesen sehr hoch. Zur Bekämpfung von Waldbränden im Hochschwarzwald verfügt die Freiwillige Feuerwehr Kirchzarten über einen hochgeländegängigen Unimog U 5023.

Die hohe Bodenfreiheit von 450 mm meistert hohe Böschungswinkel souverän und ermöglicht die professionelle Bekämpfung von Vegetationsbränden auch in schwierigem Gelände. Kirchzarten hat sich für einen Unimog U 5023 TLF 4000 Tanklöschfahrzeug von Ziegler entschieden. Die Vorteile des hochgelände­gängigen und rund 14,5 Tonnen schweren Allrounders überzeugen unter anderem mit einer Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 3000 l/min.

Der 4000 Liter Wassertank mit zusätzlichem 500 Liter Tank für Schaummittel sorgt für einen ausreichenden Löschmittelvorrat, gerade wenn der nächste Hydrant weit entfernt ist. Zum Einsatz kommt der Euro VI Vierzylinder-Motor Typ OM 934 mit einem Hubraum von 5132 cm³, einer Leistung von 170 kW/231 PS und einem Drehmoment von 900 Nm.

Aufgrund der derzeitigen extremen Temperaturen ist die Gefahr von Waldbränden, aber auch von Flächenbränden von Feldern und Wiesen sehr hoch. Zur Bekämpfung von Waldbränden im Hochschwarzwald verfügt die Freiwillige Feuerwehr Kirchzarten über einen hochgeländegängigen Unimog U 5023.

Carl-Heinz Vogler übergibt sein Unimog- und MB-trac Archiv an den Unimog-Club Gaggenau e.V.

Carl-Heinz Vogler bei der Übergabe seiner „Archiv-Schätze“ an die UCG-Geschäftsstelle – Foto: Beatrice Ehrlich

Die ersten 72 Ausgaben des Mitgliedermagazins UNIMOG-Heft’l des Unimog-Club Gaggenau hat Carl-Heinz Vogler als Chefredakteur verantwortet. Sein Ziel war es immer, dass jede Ausgabe noch besser wird als dessen Vorgänger. Das ist ihm gelungen.

Jetzt hat er sein Archiv geräumt und an den Unimog-Club Gaggenau übergeben. In 30 Ordnern sind unter anderem fast 5.000 Fotos enthalten – darunter viele historische Aufnahmen von Daimler-Benz. Zwei Ordner sind mit historischen Dokumenten – Originale und Kopien – gefüllt.

Geordnet nach Veranstaltungen, Baureihen, Anbaugeräten, Einsätzen sind weitere 2.000 Fotos in Steck- und Setzkartons enthalten. Hinzu kommen Presseberichte, UCG- und UVC-Magazine und Unimog-Journale.

Getrennt hat sich Vogler bei dieser Gelegenheit auch von Unimog-Büchern und –Plakaten. In Summe kamen so etwa 150 Kilo Papier zusammen!

Carl-Heinz Vogler zu seinem Entschluss: „Bei mir hat sich seit der Clubgründung im Jahr 1993 viel an Unimog-Dokumenten und –Fotos angesammelt, und diese möchte ich über die Geschäftsstelle den Mitgliedern zugänglich machen.“

Bericht: Michael Wessel

25 Jahre Unimog-Club Gaggenau e.V. – Wir sagen Danke

Wir bedanken uns für die Unterstützung, ohne die das Jubiläumstreffen 25 Jahre Unimog-Club Gaggenau e.V. nicht möglich gewesen wäre. Es war unser aller Fest, auf das wir in Zukunft hoffentlich alle gerne immer wieder zurückblicken. Bilder, Videos und Impressionen kommen sowohl mit den nächsten Ausgaben des Unimog Heft’l, als auch nach und nach hier.

Ein glückliches Team – René Dusseldorp, Rainer Hildebrandt, Beatrice Ehrlich, Achim Meyer, Claudio Lazzarini und Johannes Behringer (v.l.) Foto: Robert Linsenmeyer

 

Unser Film-Tipp: Unimog – die selbstfahrende Arbeitsmaschine

Der Mercedes-Benz Unimog – ein echter Alleskönner im weltweiten Einsatz. Wie international das Universal-Motor-Gerät aufgestellt ist, zeigt dieser historische, englische Werbefilm des Filmemachers Martin Schliessler, der einige Unimog-Filme produzierte.

Historischer Korso durch Gaggenau – Der UCG ist mit dabei

Der Unimog U 4000 Doppelkabine des Unimog-Club Gaggenau e.V. gefolgt von einem Unimog U 411c sowie einem historischen Mercedes-Benz Omnibus. © Hans-Peter Hegmann

Der 01. Mai wird wohl einigen Gaggenauern noch länger in Erinnerung bleiben. Automobile aus über 120 Jahren Gaggenauer Produktion machten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt um die Mittagszeit als Korso fahrend auf dem Marktplatz die Aufwartung.

 

 

Zu diesem Highlight, welches vom Unimog-Museum anlässlich der Neuerwerbung eines „Orient-Express“ von 1897 – wohl das älteste bekannte und dazu noch fahrfähige Automobil aus Gaggenauer Produktion – initiiert wurde, durfte der Unimog U 4000 Doppelkabine des Unimog-Club Gaggenau e.V. nicht fehlen. Pilotiert von Rainer Hildebrandt, 1. Vorsitzender des UCG reihte sich unser silbernes Universal-Motor-Gerät als Sinnbild für eines der letzten in Gaggenau gefertigten Automobile in die Reihe illustrer Vorgänger. Darunter waren ein Benz-LKW von 1916, ein Bus von 1936, ein Unimog-S aus den 1950er Jahren sowie eine Mercedes G-Klasse mit Unimog-Portalachsen.

Abschied von Unimog-Pionier Manfred Florus

Manfred Florus anläßlich seines 90. Geburtstag 2014 – Foto: Michael Wessel

Am 15. April 2018 verstarb Manfred Florus, der nach seinem Studienabschluss als Diplom-Landwirt sein ganzes berufliches Leben dem Unimog widmete – und das in aller Welt. Auch im Ruhestand war er ein gefragter Berater nicht nur rund um den Unimog. Als Gründungsmitglied des Unimog-Club Gaggenau übernahm er bis 2008 das Amt des zweiten Vorsitzenden und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Sein reicher Erfahrungsschatz floss auch in die Konzeption des Unimog-Museums sowie in die inhaltliche Gestaltung vieler Sonderausstellungen mit ein. Er konnte aus dem Vollen schöpfen und blieb daher selten eine Antwort schuldig.

Nach einer landwirtschaftlichen Lehre beim Grafen von Rechberg bei Göppingen studierte Manfred Florus ab 1947 an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim. Dort sah der frischgebackene Student 1948 erstmals einen Unimog. Er erinnerte sich im Band 1 der „Geschichten rund um den Unimog“: „Von einer Liebe auf den ersten Blick konnte keine Rede sein. Hätte mir seinerzeit jemand prophezeit, ich würde einmal mein gesamtes berufliches Leben diesem Fahrzeug widmen, so hätte ich sicher laut gelacht.“ Das lag wohl daran, dass sich bei der angesetzten Vorführung der Pflug verformte, weil er den Kräften des Unimog nicht gewachsen war.

Doch das Schicksal wollte es, dass Manfred Florus 1949 am Werkstor von Boehringer in Göppingen ein Schild las: „Arbeitskräfte für den Unimog gesucht!“ Dann ging alles ganz schnell: Schon am nächsten Tag begann er als Montagearbeiter. Den Verdienst konnte er als junger Familienvater dringend gebrauchen.

Es folgte eine Bilderbuch-Karriere, denn sein späterer Weggefährte Roland Feix gewann ihn für eine Mitarbeit im Versuch. Schon bei den ersten Feldversuchen gelang es Florus, mehreren Bauern gleich noch einen Unimog zu verkaufen. Sein Talent wurde entdeckt, und so bekam er die Aufgabe, in Norddeutschland Vorführungen durchzuführen und Händler für den Unimog zu gewinnen. Ein Riesenerfolg!

„Vorführen, vorführen und nochmals vorführen“ waren dann auch weiter die Aufgaben von Manfred Florus, als er mit dem Unimog und vielen Kollegen 1951 von Göppingen nach Gaggenau kam. Gerade im Ausland gelang es ihm, dabei viele Großaufträge hereinzuholen. Er wurde 1959 Leiter der Verkaufsförderung und schließlich von 1966 bis zu seiner Pensionierung 1989 Leiter des Unimog-Exports. Noch heute pflegt er viele Kontakte zu ehemaligen Geschäftspartnern in aller Welt.

Besonders stolz ist er auf eine Goldmedaille, die er aus Anlass der Olympiade 1964 in Innsbruck erhielt, denn in dem schneearmen Jahr retteten unter seiner Regie viele Unimog mit ihren Schneetransporten die Winterspiele.

Die Gedenkmünze der Max-Eyth-Gesellschaft erhielt Manfred Florus 2004 „in Würdigung seiner erfolgreichen Aktivitäten bei der Förderung des weltweiten Images des Unimog sowie in Anerkennung seines außergewöhnlichen Beitrags zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Deutschen Landwirtschaftsmuseums in Stuttgart-Hohenheim“.

 

Manfred Florus und sein Sohn Christof Florus, Oberbürgermeister der Stadt Gaggenau, bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Stefan Schwaab, Vorsitzender des Vereins Unimog-Museum, im Jahr 2012 – Foto: Michael Wessel

Manfred Florus war auch ein „Stehaufmännchen“: Bei einem Herzstillstand auf dem Gaggenauer Waldfriedhof galt er 2009 kurz als klinisch tot. Aber auch zahlreiche Operationen am Knie, an der Hüfte und selbst an der Hauptschlagader hat er immer wieder gut überstanden.

Als früherer Leichtathlet und leidenschaftlicher Skifahrer spielte Manfred Florus bis ins neunte Lebensjahrzehnt noch gerne Tennis.

Manfred Florus hinterlässt seine Frau Ursula, vier Kinder, sechs Enkel und neun Urenkel.

Wir haben ihm sehr viel zu verdanken und werden ihn vermissen.

Michael Wessel

Ehrenvorsitzender des Unimog-Club Gaggenau e. V.

 

 

 

Der Unimog-Club Gaggenau e.V. trauert um sein Gründungs- und Ehrenmitglied

Manfred Florus 1956 in Island (Archiv Wessel)

 

Nachruf zu Manfred Florus

Wir verlieren mit Manfred Florus einen einzigartigen Charakter, der vielen von uns Freund und Ratgeber war. Manfred Florus, der seit Beginn seines Berufslebens dem Unimog verbunden war, hinterlässt eine schmerzliche Lücke in unserer Gemeinschaft. Seine positive Art, seine kritischen Gedanken und sein ausgleichendes Wesen werden uns noch lange Vorbild sein.

Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei seiner Familie. Wir sind dankbar für die vielen interessanten, unterhaltsamen und einprägsamen Momente, die wir mit Manfred Florus teilen durften und die wir in unserer Erinnerung behalten werden.

Seine Freude und Begeisterung werden wir auch in Zukunft in unseren Herzen tragen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unimog-Club Gaggenau e.V.

Alttypenberatung im Unimog-Museum


Paul Schneider, einer der Experten im Team der Alttypen-Beratung

 Die Typen, die sich für alte Unimog interessieren oder sogar welche besitzen, sind eher in den oberen Altersregionen zu finden. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Begriff „Unimog-Alttypenberatung“ etwas ganz anderes.

2014 kam die Idee auf, dass der Unimog-Kundendienst zukünftig primär für das aktuelle Programm zuständig ist und sich andererseits Experten im Unimog-Museum um Fragen rund um die Oldtimer aus Gaggenauer Produktion – also bis Baujahr 2001 – kümmern sollten. Und so hat es das Unimog-Museum ab 2015 übernommen, als Dienstleister des Unimog-Bereichs die Fragen und Anliegen der Besitzer der Unimog-Oldtimer zu beantworten. Dies entwickelte sich als weitere kleine Erfolgsstory des Unimog-Museums.

Mit ein Grund für das spezielle Angebot war es auch, dass sich bei den Unimog-Oldtimern die Beantwortung vieler Fragen oft als sehr individuell und zeitaufwendig herausgestellt hatte. Zudem schlugen sie an ganz unterschiedlichen Stellen im Unimog-Vertrieb auf. Jetzt werden sie gebündelt von einem Expertenteam beantwortet – so beispielsweise von Paul Schneider, der 31 Jahre Berufserfahrung im Unimog-Service vorweisen kann.

Das Team unterstützt bei Reparaturen sowie bei der Auswahl der dafür erforderlichen technischen Literatur und verschickt Kopien von Datenkarten oder nennt Bezugsquellen für Ersatzteile.

„Hauptkampftag“ ist dienstags. Aber alle per E-Mail oder Telefon auch an anderen Werktagen eingehenden Fragen werden bei entsprechender Brisanz möglichst sofort erledigt. Wunder brauchen etwas länger.

Immer wieder wird nach den Datenkarten bei Auslieferung nachgefragt. Aber wer sich als Besitzer eines bestimmten Unimog durch Kopie des Kfz-Scheins oder Kaufvertrags ausweisen kann, erhält eine Kopie der Datenkarte. Bei Anfragen nach Datenblättern für die Erstellung eines neuen Kraftfahrzeug-Briefes muss allerdings an das Werk Wörth verwiesen werden:

Mail: mbox_060_hebembs@daimler.com

Bei Fragen zu Bezugsquellen von Ersatzteilen wird auf das Angebot der Daimler AG und der in der Szene bekannten Händler verwiesen. Dazu sammelt die Alttypenberatung die Kontaktdaten von Händlern, Instandsetzern und sogar von Nachbauern, um mit einer Liste helfen zu können.

Ebenfalls beantwortet werden auch immer wieder Fragen, welche die Änderung der technischen Ausstattung betreffen – wie beispielsweise zu anderer Bereifung.

Zu beantworten sind häufig auch Fragen zu Betriebsstoffen, Füllmengen, Wartungsintervallen oder Anhängelasten.

Keine Gutachten

Die Unimog-Alttypenberatung begutachtet weder den Zustand von Fahrzeugen noch gibt sie eine Wertschätzung ab. Das überlässt sie speziellen Gutachtern.

 

Kontakt

Und wie erreicht man die Alttypenberatung?

E-Mail: technikberatung@unimog-museum.de

Telefon: +49 (0) 7225 981 31 50 oder 98131 41 (idealerweise dienstags von 9 bis 16 Uhr)

 

Fazit

Die Alttypenberatung im Unimog-Museum hat sich in den letzten beiden Jahren als wertvolles weiteres Angebot des Unimog-Museums – hin zur Unimog-Welt – entwickelt.

Um vier Uhr nachts wird der Unimog gestartet

Winterliche Temperaturen, Schneemassen und vereiste Straßen. Im Hochschwarzwald herrscht tiefer Winter. Dort, in der kleinen Gemeinde Häusern bei St. Blasien, zählen Markus Kessler und sein neuer Mercedes-Benz Unimog U 427 zu den Frühaufstehern: Um vier Uhr morgens startet der 36-jährige Kessler seinen mit Schneepflug, 2 m³-Streuautomat und Schneeketten ausgerüsteten Unimog. Es gilt, 25 km Landstraße zu räumen. Zur gleichen frühen Stunde schwingt sich auch sein Vater Helmut ans Steuer eines Unimog U 1400. Bis sechs Uhr muss der Schnee auch auf den innerörtlichen Straßen der Gemeinde Häusern geräumt sein, noch bevor der Berufsverkehr einsetzt und der Bäckerladen öffnet.

Gefährliche Gefällstrecken

Für Markus Kessler geht es ohne Pause weiter: Ist die erste Räumschleife beendet, führt ihn sein nächster Einsatz hinauf in die Bergwelt des Hochschwarzwalds. Dort macht er die Wanderwege zwischen Schwarza und Albstausee begehbar. Dabei kann der Unimog seine Stärken im Gelände voll ausspielen, da auch gefährliche Gefällstrecken zu räumen sind. Schneeketten sind hier ein Muss.

An seinem Unimog U 427 schätzt Markus Kessler neben der Zuverlässigkeit die Ausrüstung mit Schneepflugentlastung, elektropneumatischer Schaltung und zwei Zapfwellen, an Front und Heck. Vor allem im Winterdienst ist die Frontzapfwelle von besonderem Vorteil: Sie ermöglicht den Betrieb einer Schneeschleuder, wenn der Schnee besonders hoch liegt.

„Am neuen Unimog U 427 sind jedoch nicht nur diese Features genial, sondern auch der Fahrkomfort und die hohe Endgeschwindigkeit“, lobt Markus Kessler, der dies auf seinen Räumstrecken sehr zu schätzen weiß.

Schon seit 1959 räumt das Team von Kessler Holztransporte im Winter die Straßen der Gemeinde Häusern – mittlerweile in der siebten Generation. Für schnee- und eisfreie Straßen und Wanderstrecken setzt das alteingesessene Schwarzwälder Familienunternehmen ausnahmslos Unimog ein. Ist der Winter vorbei, so rüstet das Familienunternehmen seine Unimog Fahrzeuge wieder zu Holz-Rückewagen mit Ladekran um. Mit ihnen transportieren die Kesslers dann Rundholz zu ihren Kunden, bis der Winter wieder Einzug hält.

Unimog-Heft’l 98 unterwegs

„Das Unimog-Heft’l 98 befindet sich im Versand und wird in den nächsten Tagen bei den Mitgliedern eintreffen.

Auch diesmal wieder hat das Redaktionsteam um Axel Otersen drei große Schwerpunktthemen vorbereitet:

  • Die Historie des MB-trac
  • Ein Unimog 2010 als Panzer
  • Unimog S Fahrerhaus-Prototypen

Selbstverständlich gibt es dazu wie immer viele weitere kleine und große Geschichten rund um den Unimog-Club Gaggenau und unser Universal-Motor-Gerät.

Wir danken allen Unterstützern, Autoren und Werbepartnern, die uns die Erstellung des Unimog Heft’l ermöglicht haben.

Gerne freuen wir uns über Rückmeldungen an redaktion@unimog-club-gaggenau.de

Sie sind noch kein Mitglied und wollen in Zukunft auch vier Ausgaben des Unimog-Heft’l im Jahr in den Händen halten. Dann schauen Sie heute noch hier vorbei.

UCG auf den Oldtimermessen Techno-Classica & Retro Classics präsent

Es ist wieder Messe-Zeit für alle Liebhaber historischer Automobile und Nutzfahrzeuge. Zeitgleich finden dieses Jahr die Besuchermessen Techno Classica in Essen sowie Retro Classics in Stuttgart statt.

Nicht fehlen darf dabei natürlich der Unimog. Während sich der Unimog-Club Gaggenau e.V. (UCG) auf der Retro Classics in Essen mit einem Unimog U 1000 mitsamt Schaeff Aufbaubagger, vormals eingesetzt beim Kampfmittelräumdienst des Landes Nordrhein-Westfalen präsentiert – wartet das Messeteam des UCG in Stuttgart gleich mit einem Triumvirat an Universal-Motor-Geräten auf.

So gibt es in der Landeshauptstadt neben einem Unimog U 401 einen Unimog U 406 mit Bundeswehr Erdarbeitsgerät sowie Frontlader zu bestaunen. Ein Unimog U 1300 mit Feuerwehraufbau der Firma Schlingmann rundet den Auftritt inmitten der automobilen Klassiker von Mercedes-Benz ab.

Ein weiteres Highlight aus Unimog-Sicht gibt es vor dem Eingang Ost der Messe Stuttgart zu erleben. Das Unimog-Museum präsentiert dort die Leistungsfähigkeit des Unimog mit einer mobilen Überfahrrampe, die in regelmäßigen Abständen von einem Unimog U 1450 und einem neuen Unimog U 5023 erklommen wird.

Auf gute Zusammenarbeit – Unimog-Clubs treffen sich zum Erfahrungsaustausch

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Thomas Kugel, Daniel Brinkmann, Rainer Hildebrandt, Jochen Schäfer, Stefan Schwaab, Stefan Kugel und Michael Wessel (v. l.), Foto: Sylvia Steinhoff

Am Vorabend der Jahreshauptversammlung des Unimog Veteranen Club am 11. März in Coesfeld-Goxel trafen sich der im Vorjahre neu gewählte Vorstand des Unimog Veteranen Club mit dem ebenfalls neu gewählten ersten Vorsitzenden des Unimog-Club Gaggenau, Rainer Hildebrandt, und dem Ehrenvorsitzenden Michael Wessel sowie dem Vorsitzenden des Unimog-Museum e. V., Stefan Schwaab. In angenehmer Atmosphäre wurden Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit diskutiert. Ein Wiedersehen gibt es auf jeden Fall beim Jubiläumsfest „25 Jahre Unimog-Club Gaggenau“. Wie bereits zum Jubiläumstreffen des UVC im Jahr 1995 werden einige Clubmitglieder auf eigener Achse „aus dem hohen Norden“ nach Gaggenau fahren. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

Weihnachtliche Unimog-Post auf den Weg gebracht

Das Unimog-Heft’l 97 befindet sich im Versand und wird pünktlich zu den Festtagen bei den Mitgliedern eintreffen.

Drei große Schwerpunktthemen hat das Redaktionsteam um Axel Otersen vorbereitet:

  • Die Innovationskraft des Unimog
  • Unimog Baumuster 411.115
  • Der Unimog im Bergbau in Kanada

Selbstverständlich gibt es dazu viele weitere kleine und große Geschichten rund um den Unimog-Club Gaggenau und unser Universal-Motor-Gerät.

Ein großes Dankeschön gilt Axel Otersen und seinem Redaktionsteam, welches die Arbeit an dieser Ausgabe unmittelbar nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung im September aufgenommen hat und in komplett ehrenamtlicher Arbeit erstellt hat.

Darüber hinaus möchten wir uns bei allen Unterstützern, Einsendern und Werbepartnern bedanken, die diese Ausgabe mitgestaltet und ermöglicht haben.

Gerne freuen wir uns über Rückmeldungen an redaktion@unimog-club-gaggenau.de

 

Sie sind noch kein Mitglied und wollen in Zukunft auch vier Ausgaben des Unimog-Heft’l im Jahr in den Händen halten. Dann schauen Sie heute noch hier vorbei.

Die neue Führung des Unimog-Club Gaggenau meistert ihre erste Jahreshauptversammlung nach dem Neuanfang

Der Blick richtet sich zunächst auf das Jubiläum

Pressespiegel Badisches Tagblatt, 27.11.2017


Seine erste Jahreshauptversammlung hatte das bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im September komplett neu gewählte Vorstandsteam des Unimog-Club Gaggenau (UCG) am Samstag zu bewältigen. Unter der souveränen Leitung des 1. Vorsitzenden Rainer Hildebrandt wurden im Bürgersaal der Reithalle Rastatt die Weichen für die Zukunft gestellt.

Nachdem zu der Mitgliederversammlung ein 72-seitiges DIN A-4-Heft mit Anträgen vorlag, war zu erwarten, dass die Versammlung eine längere Zeit in Anspruch nehmen würde.

Als wichtigsten Punkt im Bereich der Ausblicke erwähnte Hildebrandt das 25-jährige Gründungsjubiläum des UCG im nächsten Jahr. Um alle anwesenden 245 Mitglieder, die aus ganz Deutschland, Italien und der Schweiz angereist waren, zu informieren, wurde dieses Thema vorgezogen.

Der stellvertretende Vorsitzende René Dusseldorp gab dazu bekannt, dass die Planungen bereits größtenteils stehen: Nach Zustimmung der Stadtverwaltung Gaggenau wird das Fest vom 15. bis 17. Juni innerhalb einer „Unimog-Meile“, die vom Unimog-Museum über Schloss Rotenfels und den Kurpark bis zum Rotherma-Kreisel reichen wird, ausgerichtet werden. Es werden Parkplätze für bis zu 700 Teilnehmerfahrzeuge zur Verfügung stehen. Geplant sind Ausstellungen und Vorführungen, darunter eine Demonstration erfolgreicher Allrad-Rallye-Fahrzeuge auf dem Gelände des ehemaligen Bad Rotenfelser Freibads. Für Besucher wird ein Busshuttledienst zur Verfügung stehen.

Vorstand sieht viel Arbeit vor sich

Im Rückblick ging der neue Clubchef kurz auf die Übergabe der Amtsgeschäfte ein, die bereits am Wahlabend und in den folgenden Tagen erfolgt war und reibungslos ablief. Danach folgten bis einschließlich der Vorbereitungen der Mitgliederversammlung viele Stunden ehrenamtliche Tätigkeiten aller Vorstandsmitglieder für die Geschäftsübernahme, die er „allerdings keine Minute“ bereue.

Der Teilemarkt in Kuppenheim war die erste Veranstaltung, die mit großer Unterstützung aus den Regionalbereichen erfolgreich durchgeführt wurde.

Der neue Kassierer Claudio Lazzarini, ehemaliger Direktor einer großen Schweizer Bankfiliale in Chur, stellte ausführlich dar, dass sich seine Tätigkeit auf die Belegbearbeitung beschränke. Sämtliche Buchungs- und Abschlussarbeiten werden von einem Steuerberaterbüro ausgeführt. Lazzarini gab einen sehr detaillierten Überblick bis in den Bereich von einem Euro über die Finanzsituation des Vereins mit aktuell 6690 Mitgliedern in Bezug auf die Mittelherkunft- und Verwendung. Dabei bedauerte er die „sehr großen“ Aufwendungen für den Wechsel in der Vereinsführung.

Eine getrennte Bestätigung für die ordnungsgemäße Abwicklung ihrer Amtsgeschäfte erhielten danach sämtliche ehemaligen und neuen Vorstandsmitglieder. Bei den insgesamt 28 Anträgen wurden die meisten der von ehemaligen Verwaltungsmitgliedern gestellten Anträge abgelehnt. Der Großteil der restlichen bezog sich auf Punkte einer Satzungsänderung, die Mitglied Rango Dietrich eingereicht hatte.

Nach ausführlichen Diskussionen wurden diese größtenteils abgelehnt oder sie entfielen aufgrund der Ablehnung der vorhergegangenen Anträge.

Zum Schluss der Versammlung erklärte Dietrich, dass der Souverän Mitgliederversammlung dadurch eventuell eine große Chance zur Gestaltung des UCG vergeben habe. Gleichzeitig gab er dem gesamten Vorstand die umfangreiche Aufgabe auf den Weg, diese vorgestellten Änderungen in eigener Regie in Angriff zu nehmen und entsprechende Satzungsänderungen zu planen. Spätestens in zwei Jahren werden die Mitglieder dann die Möglichkeit haben, bei den Wahlen ihnen erneut das Vertrauen zu schenken.

Der Vorsitzende nahm diesen Auftrag an und bestärkte erneut seine Absicht, die Aufbruchstimmung innerhalb des UCG zu nutzen.

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